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261 Jahre Voigtländer – Wiedersehensfeier im September

13. Juli 2017 von
Links das Voigtländer Werk im Aufbaustadium, 1931. Rechts das Gebiet im Jahr 2016, nachdem viele Teile des ehemaligen Werks bereits abgerissen wurden. Fotos/Collage: Privat/Nick Wenkel
Braunschweig. In Erinnerung an das Unternehmen Voigtländer, einer der bedeutendsten Betriebe in der Fotoindustrie, findet am 8. September eine Wiedersehensfeier statt. Da eine Bilderschau geplant ist, wird alles über Voigtländer gesucht - Fotos, Kameras, Objektive oder Zubehör.

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Die älteste feinmechanische und optische Firma der Welt, Voigtländer, wurde 1756 in Wien gegründet und im Jahr 1849 nach Braunschweig, an die Campestraße verlegt. Aus Kapazitätsgründen wurde bereits ab dem Jahr 1915 ein neues Werk im Stadtteil Gliesmarode aufgebaut. Das hundertjährige Bestehen dieses Werkes wurde 2015 gefeiert und dazu eine Mitarbeiter-Gedenktafel eingeweiht, die am ehemaligen Haupteingang zu besichtigen ist. In diesem Werk wurden bis zu 3.000 Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt wurden bis 1972 über 10.000.000 Objektive und über 7.000.000 Kameras gefertigt sowie viele Sondergeräte hergestellt. Dieses Werk wäre in diesem Jahr 261 Jahre alt geworden, wenn nicht 1972 das Ende eingeläutet worden wäre.

Die erste Metallkamera der Welt, 1840 gebaut von Voigtländer.

Das wird noch gesucht

Zur Erinnerung an diese traditionsträchtige Firma sollen im September die gesammelten Fotos dienen und folglich den Bürgern die Entwicklung dieses Stadtteils zeigen. Gesucht werde daher weiterhin alles über Voigtländer: Fotos und Filme aus allen Bereichen des Werkes, Prospekte, Kataloge, Preislisten, Bedienungsanleitungen und auch noch bestimmte Kameras und Zubehör. Außerdem hoffen die Veranstalter auf Hinweise zu dem „ Beamtenhaus“ an der Berliner Straße, das bereits seit 1915 dort zu finden ist. Interessant sei es daher, da Voigtländer keine Beamten beschäftigte. Anmeldungen zur Wiedersehensfeier sind schon jetzt erwünscht unter 0531 374752.

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