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Aktionswochen: Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima

20. Februar 2017
Die Fukushima-Zeitzeugin Shinobu Katsuragi befindet sich am 10. und 11. März in unserer Region. Foto: Privat
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Braunschweig. Auch 2017 stehen wieder Vorträge, Diskussionsrunden, Andachten und Konzerte bei den „Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ (EuAW) in der Region Braunschweig auf dem Programm.

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Ein Schwerpunkt werden 3 Ausstellungen in der Trinitatiskirche in Wolfenbüttel sein. Traditionelle Programmpunkte sind das Mittagsgebet zum Fukushima-Jahrestag in Braunschweig, Kerzenaktionen am Vorabend des Tschernobyl-Jahrestages in Wolfenbüttel und Goslar und die Andacht am Lutherbaum in Salzgitter am Tschernobyl-Jahrestag. Ein weiterer traditioneller Schwerpunkt sind die Fukushima – und Tschernobyl-Zeitzeugen-Gespräche. Die Zeitzeugen sind ins Programm integriert, können aber auch außerhalb des Programmes für Gespräche (Vorträge) in Schulen und Gruppen eingeladen werden. Ansprechpartner hierfür ist (wie für das gesamte Programm) Paul Koch, erreichbar unter 05332 8859810.

Zu guter Letzt ist es Tradition, dass jeden Jahrgang ein Schirmherr/Schirmfrau gesucht wird der/die die Gesamtaktion unterstützt und begleitet. Für 2017 gelang es Jörg Röhmann, den ehemaligen Landrat von Wolfenbüttel und jetzigen Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung als Schirmherren zu gewinnen. Jörg Röhmann bekräftigte beim Pressegespräch, dass es ihm eine Herzensangelegenheit ist, die Schirmherrschaft der Aktionswoche 2017 für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima zu übernehmen. Er sagte: „Mit der Erinnerung an die Folgen der Nuklearkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima wirken wir dem Vergessen des unendlichen gesundheitlichen Leides der vom radioaktiven Fallout betroffenen Menschen entgegen. Gleichzeitig sind wir durch die unübersehbaren Folgen der atomaren Kontamination zu aktiver Hilfeleistung aufgefordert. Daher ist es mir eine Herzensangelegenheit, die Schirmherrschaft der Aktionswoche 2017 für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima zu übernehmen.“

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