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Alkoholtestkäufe: Verstöße in knapp einem Drittel der Fälle

17. Februar 2017
Symbolfoto: André Ehlers
Braunschweig. Polizei und Zentraler Ordnungsdienst der Stadtverwaltung haben an drei Tagen der vergangenen Woche in verschiedenen Bereichen des Stadtgebiets Alkoholtestkäufe durchgeführt.

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Sinn der Testkäufe war es, zu überprüfen, ob in Supermärkten oder an Kiosken beim Verkauf von Alkohol die Bestimmungen des Jugendschutzes eingehalten werden. Kontrolliert wurde zudem, ob beim Verkauf von gewalthaltigen Videos oder Videospielen die gesetzliche Altersgrenze beachtet wird. Überprüft wurden insgesamt 94 Einzelhändler. In 27 Fällen (von 91 Geschäften) wurde Alkohol an die minderjährigen Testkäufer verkauft. Zudem veräußerten zwei von insgesamt drei überprüften Händlern von Videospielen nur für Erwachsene zugelassene Ware an die jugendlichen Testkäufer. Mit knapp einem Drittel liegt die Zahl der Verstöße in der Größenordnung früherer Aktionen.

„Das Ergebnis zeigt: Angesichts der nach wie vor hohen Zahl an Verstößen ist es richtig und wichtig, dass wir weiter überprüfen, ob Jugendschutzbestimmungen in Braunschweig eingehalten werden“, bilanziert Ordnungsdezernent Claus Ruppert. „Dies ist die gemeinsame Verantwortung von Stadtverwaltung und Polizei. Deshalb freue ich mich, dass wir sie gemeinsam wahrnehmen. Wir werden das auch künftig tun.“ „Alkohol ist häufig ein Gewaltkatalysator – auch unter Jugendlichen. Sie werden zu Tätern oder Opfern von Straftaten. Daher liegt auch der Polizei die Einhaltung jugendschutzrechtlicher Bestimmungen sehr am Herzen“ sagt die Beauftragte für Jugendsachen bei der Polizei, Ines Fricke.

Bereits für die nächste Woche sind weitere Testkäufe vorgesehen. Die Inhaber von Geschäften bzw. die Verkäufer, die die Verstöße begangen haben, müssen jetzt mit einem Bußgeldverfahren rechnen.

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