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Auch Frauen Union stellt sich gegen Kita-Gebühren

15. Januar 2016 von
Die Vorsitzende der Frauen Union, Birgit Mierzwa. Foto: Frauen Union

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Braunschweig. Die Verwaltung hat vorgeschlagen die Kita-Gebühren in Braunschweig wieder einzuführen (regionalHeute.de berichtete). Seitdem gibt es einige kritische Stimmen, die sich gegen die geplanten Regelungen aussprechen.


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„Der Vorschlag der Braunschweiger Verwaltung ist ein fataler Familien- und bildungspolitischer Rückschritt, der vor allem berufstätige Familien treffen wird“, so die Vorsitzende der Frauen Union, Birgit Mierzwa.“ „Wir wollen eine Kinder- und familienfreundliche Stadt sein. Gute Bildung ist die Basis einer innovativen, demokratischen und sozialen Gesellschaft. Eine gute Bildung beginnt im frühkindlichen Stadium, somit in der Krippe und der Kindertagesstätte. Ziel ist es mit der gebührenfreien Grundversorgung allen Kindern einen kostenfreien Zugang zur Bildung zu ermöglichen und den Eltern die Rückkehr in den Beruf und somit auch die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern“, fährt sie fort. Während andere Kommunen alles daran setzen, die Gebühren der frühkindlichen Erziehung und Bildung in Kindertagesstätten zu senken oder gar eine Gebührenfreiheit herzustellen, sei der Vorschlag der Verwaltung in Braunschweig genau das Gegenteil. Dennoch bleibe es gerade in Zeiten des demografischen Wandels und wachsender Probleme auch in Braunschweig eine zentrale Aufgabe, die Stadt noch attraktiver für junge Familien werden zu lassen und für mehr ausgleichende Gerechtigkeit zu sorgen. „Die generelle Gebührenfreiheit ist ein starkes Signal für die „Zukunftsregion Braunschweig, die klare Vorteile mit Blick auf die weichen Standortfaktoren im Vergleich zu anderen Städten bedeutet“, so Mierzwa. Gebührenfreie Bildung von Kindesbeinen an würde dabei helfen, gleiche Bildungschancen für alle Braunschweiger Kinder zu erreichen. Eine Staffelung der Kita-Gebühren nach dem Einkommen der Eltern werde von der Frauen Union seit 2011 nicht mehr favorisiert. „Es wurden neue Baugebiete ausgewiesen und Platz geschaffen für junge Familien, die wir jetzt nicht mit horrenden Gebührenerhöhungen überrumpeln dürfen. Kinder zu bekommen, können sich immer weniger Menschen leisten, denn das ist leider oft gleichbedeutend mit arm sein. Kinder als Armutsrisiko – das ist eine fatale Botschaft an alle, die sich Nachwuchs wünschen“, so die Vorsitzende.

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