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12. Januar 2014
Razzia im „Brain-Klub“ – Polizei findet Marihuana und K.O.-Tropfen

Gummihandschuhe auf dem Thresen, Müllsäcke im Gang. Das „Brain“ am Morgen nach der Razzia. Foto: André Ehlers
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Braunschweig. Auf der Facebook-Seite des „Brain Klub“ steht: „Toller Abend – bis auf die letzten Gäste“. Gemeint dürften die Polizisten sein, die in der Nacht zum Sonntag eine Razzia in einem der ältesten Szene-Clubs der Stadt durchgeführt hatten. Rund 140 Beamte beendeten um 3 Uhr früh schlagartig die Party und überprüften die 210 Gäste. Gefunden wurden Marihuana, Amphetamine und Liquid Ecstasy, auch K.O.-Tropfen genannt.


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Jetzt laufen 19 Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. In zwei Fällen geht es um unerlaubten Waffenbesitz.

Das „Brain“ gehört zu den ältesten Clubs der Stadt. Foto: André Ehlers

Das „Brain“ gehört zu den ältesten Clubs der Stadt. Foto: André Ehlers

Polizeisprecher Joachim Grande war in der Nacht bei dem Einsatz dabei. Zuletzt hatte es immer wieder Hinweise auf Drogenhandel, Taschendiebstähle, Raub und Körperverletzung in und im Umfeld der Discothek gegeben. Daher folgte nun der ausgiebig vorbereitete  Großeinsatz der Polizei.

Klub-Chef Ulrich Schwanke ruhte sich nach den Ereignissen der Nacht zu Hause aus, wollte das Geschehen vorerst nicht weiter kommentieren.

Bei Szenegängern ist das „Brain“ besonders wegen seiner alternativen und oft experimentellen Musik beliebt. Ansonsten genießt der Club einen eher „liberalen“ Ruf. Bei Vorgängern wie „Koka“ oder „Line“ war das nicht anders.

Die Diskussionen über die Razzia im „Brain Klub“ laufen in Facebook-Gruppen wie etwa „Bohlweg Zeiten – die 80er in Braunschweig“ mittlerweile auf Hochtouren.


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