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Azubis des Klinikums Braunschweig gewinnen Preis

11. Mai 2017
Freuen sich über den ersten Platz (von links): Vera Cordes, Isabel-Marie Kleine, Josephine Herrmann, Laura Rzesacz. Foto: Klinikum Braunschweig/Jörg Scheibe
Braunschweig. Vier Auszubildende des Kurses F 15 der Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe am Klinikum Braunschweig haben den „Junge Pflege Preis 2017“ gewonnen. Der Preis wird vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe bundesweit ausgelobt und ist mit 900 Euro dotiert.

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Zum diesjährigen Wettbewerbsthema „Evidence-based Nursing – Mission impossible Deutschland?“ hatten Isabel-Marie Kleine, Laura Rzesacz, Vera Cordes und Josephine Herrmann ihren Beitrag unter dem Titel „Erfolg braucht Neuerungen“ eingereicht. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von ihren Lehrkräften Mandy Philipp und Peggy Neubauer.

Recherche und Video

Evidence-based Nursing, kurz EBN, steht für die Nutzung der derzeit besten wissenschaftlich belegten Erfahrungen Dritter im individuellen Arbeitsbündnis zwischen einzigartigen Pflegebedürftigen und professionell Pflegenden. Dazu führten die vier Pflegeschülerinnen eine Literaturrecherche durch, befragten Pflegekräfte und Auszubildende, analysierten die Ergebnisse und entwickelten daraus ein Konzept für ein Video, das auf einem eigens dafür eingerichteten YouTube-Channel namens „PflegeWissen“ veröffentlicht wurde. Ergänzend zu diesem Video gestalteten sie einen Unterrichtsbeitrag für Auszubildende.

Sehr informativ und anschaulich

Die Wirksamkeit des Videos überprüften die Schülerinnen durch die Befragung der Auszubildenden nach dessen Präsentation mit Hilfe eines Reflexionsbogens. Die Überprüfung ergab, dass das Video als sehr informativ und anschaulich beurteilt wurde. Mit ihrem Engagement überzeugten die vier Azubis schließlich auch die Jury des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe und belegten den 1. Platz des bundesweiten Wettbewerbs.

Zeitreise in die Vergangenheit

„Mit unserem Projekt möchten wir etwas in der Pflege verändern und auch langfristig das Wissen anderer bereichern“, sagte Laura Rzesacz. Ein besonderes Highlight ihres Projekts sei das selbstproduzierte Video gewesen, „das uns selbst auf eine Zeitreise mitnahm“. Die Uniformen und die Materialien aus der „Antiquitätensammlung“ der Schule hätten sie zurück in die Vergangenheit versetzt, befanden Vera Cordes und Josephine Herrmann. Und Isabel-Marie Kleine resümierte: „Wir haben viel über uns selbst und unsere Belastbarkeit gelernt, da das Projekt viel Freizeit in Anspruch nahm.“

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