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Bahnschranke an der Ebertallee nervt Autofahrer

14. Dezember 2015 von
Häufig hat man nicht das Glück, dass an der Ebertallee die Schranken offen sind. Foto: Robert Braumann
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Braunschweig. Wer zum falschen Zeitpunkt über die Ebertallee fahren will, der steht häufig vor verschlossenen Schranken. Teilweise muss man bis zu 30 Minuten warten, bis die Strecke freigegeben wird. Woran liegt das?


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„An Bahnübergängen hat der Schienenverkehr Vorrang vor dem Straßenverkehr. Der Grund hierfür ist verständlich, denn Züge haben wegen ihre großen Masse und der hohen Geschwindigkeiten einen sehr viel längeren Bremsweg als ein Pkw. Bis zu 1.000 Meter benötigt etwa ein einhundert Stundenkilometer schneller Reisezug bis zum Anhalten. Der von Ihnen genannte Bahnübergang liegt zwischen Braunschweig Hbf und der Abzweigung Weddel. Dadurch sammeln sich hier die Verkehrsströme auf der Schiene aus Hildesheim (wurde zweigleisig ausgebaut) und aus Lehrte/Hannover bevor sich die Verkehrsströme in Weddel wieder trennen Richtung Wolfsburg und Richtung Helmstedt. Als höchste Werte sind über 250 Zugfahrten täglich gezählt worden“, so  Sabine Brunkhorst, Kommunikation (Regionalbüro Hamburg), DB Mobility Logistics AG. Der Bahnübergang sei mit einer „signalgesteuerten“ Technik ausgestattet worden. Bei dieser Technik kann das Signal für den Zug erst auf grün gestellt werden, wenn der Bahnübergang geschlossen ist. Kommt nun bei geschlossener Schranke ein Gegenzug, kommt es vor, dass die Schranke gleich geschlossen bleibt, erklärt die Sprecherin. „Die Punkte für die Einschaltung werden genau berechnet, damit die Schießzeiten der Schrankw so kurz wie möglich gehalten wird und der Straßenverkehr nicht mehr als unbedingt nötig aufgehalten wird. Zusätzlich wird für haltende Züge in Braunschweig Hbf das Signal erst kurz vor Abfahrt auf Fahrt/grün gestellt, also die Abfahrt unmittelbar bevor steht. Leider lassen sich längere Schließzeiten der Schranken aus diesen Gründen nicht vermeiden. Alle Regelungen wurden im Rahmen der Planfeststellung und durch die Abnahme vom Eisenbahnbundesamt vorgegeben“, so Brunkhorst abschließend.

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