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Basketball-Hochzeit soll Sport-Region stärken

22. Mai 2015 von
Besiegelten die Kooperation (v. l.): Raoul Korner, Stefan Schwope, Michael Doering, Burkhard Junger, Klaus Dünwald und Nicolas Grundmann. Foto: Thorsten Raedlein

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Braunschweig/Wolfenbüttel. „Wir verloben uns nicht, sondern wir heiraten!“, bekräftigt Michael Doering, Aufsichtsratsvorsitzender der Basketball Braunschweig GmbH, die frisch vereinbarte und langfristig ausgelegte Kooperation zwischen den Basketball Löwen, dem MTV Herzöge Wolfenbüttel und der SG FT/MTV Braunschweig.


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Die über eine Laufzeit von zehn Jahren festgelegte Zusammenarbeit zwischen den drei Basketball-Organisationen verfolgt das vorrangige Ziel, den regionalen Basketball-Standort in allen Bereichen zu stärken und dafür die vorhandenen Kräfte sowie Mittel sinnvoll zu bündeln. Löwen-Trainer und -Sportdirektor Raoul Korner übernimmt die sportliche Gesamtleitung der Kooperation.

Basketballsport der Region wird profitieren

„Von der angestrebten Zusammenarbeit mit dem MTV Herzöge Wolfenbüttel wird der Basketballsport in der Region profitieren, weil Wissen, Arbeitskräfte, Ressourcen und die Begeisterung für den Sport zukünftig von zwei Standorten aus in einen Kanal fließen. Wir sind davon überzeugt, dass durch die Kooperation die wichtige Jugendarbeit gestärkt wird, die Standorte einen gemeinsamen wirtschaftlichen Nutzen aus ihr ziehen werden und eine flächenmäßig größere Breitenwirkung hoffentlich zu einem Zuschauerzuwachs führt“, so Doering.

„Nach dem Abstieg aus der ProB vor einem Jahr haben wir mit enormem Kraftaufwand den direkten Wiederaufstieg realisieren und im Laufe der Saison eine spürbare Euphorie entfachen können. Dennoch wäre es mit unseren begrenzten Mitteln in der neuen Saison wieder nur darum gegangen, den Abstieg zu vermeiden. Die Kooperation gibt uns ein ganz neues Potenzial, unseren Fans und Sponsoren langfristig tollen ProB-Basketball bieten und dabei auch ambitioniertere Ziele anpeilen zu können“, betonte Herzöge-Präsident Burkhard Junger.

Nachwuchs für die 1. Liga

Durch die Entscheidung der SG FT/MTV Braunschweig, bedingt durch Sponsoren-Rückzüge nicht mehr an der 2. Basketball-Bundesliga ProB teilzunehmen, wird zukünftig ein elementarer Baustein der Zusammenarbeit zwischen den Basketball Löwen und dem MTV Herzöge Wolfenbüttel in der Bildung einer gemeinsamen und wettbewerbsfähigen ProB- Mannschaft am Lizenzstandort Wolfenbüttel bestehen. Dadurch soll weiterhin verstärkt das Heranführen der Nachwuchsspieler zum Erstliga-Basketball in der Beko BBL gefördert werden.

Im Tagesgeschäft verantwortlich für das Gelingen dieses Vorhabens wird unter anderem Nicolas Grundmann sein. Der langjährige Geschäftsführer der 2. Basketball-Bundesliga wirkt seit vergangenem Sommer als Geschäftsführer bei den MTV Herzögen und wird zukünftig als „Projektleiter Kooperation Braunschweig/Wolfenbüttel“ bei der Basketball Braunschweig GmbH angestellt und somit unter anderem auch weiterhin für die MTV Herzöge Wolfenbüttel im Einsatz sein. Grundmann: „Die ProB wird in der kommenden Saison eine enorme Qualität haben. Wir wollen mit einer Mischung aus Doppellizenzlern der Basketball Löwen, Spielern der Region und starken ausländischen Akteuren angreifen und die Playoffs ins Visier nehmen. Ziel ist es eine Mannschaft zusammenzustellen, mit der sich sowohl Braunschweiger als auch Wolfenbütteler identifizieren können.“

Jugendarbeit

Ein zweiter zentraler und positiver Bestandteil der zukünftigen engen Kooperation ist in der Jugendarbeit manifestiert. Die Verantwortung für die NBBL und JBBL liegt nach wie vor bei der SG FT/MTV Braunschweig. Jedoch ist das Ziel, die vielfältigen Basketball-Kompetenzen wie auch -Kapazitäten beider Standorte zu bündeln, damit die Arbeit vom Jüngstentraining bis zum Profi-Sport insgesamt intensiviert und weiter voran getrieben werden kann, auch um in der Region erfolgreich Nachwuchsspieler für die Zukunft zu auszubilden.

„Ein Farmteam in der ProB zu haben, gehört für mich untrennbar zur Identität des Braunschweiger Basketballs. Da wir unbedingt unseren jungen Deutschen dieses duale Ausbildungssystem auch weiterhin ermöglichen wollten, bin ich sehr froh, dass wir nach dem Rückzug der SG Braunschweig einen neuen Kooperationspartner in den Wolfenbüttelern gefunden haben. Dadurch soll in den nächsten Jahren die gesamte Region verstärkt eingebunden und mit vereinten Kräften eine ,Win-Win-Situation‘ für beide Standorte geschaffen werden“, betont Raoul Korner, Basketball Löwen-Cheftrainer und -Sportdirektor.

Plus an Zuschauern

Einen dritten positiven Effekt erhofft man sich darin, mehr Zuschauer zu generieren und die hier vorhandenen Potenziale besser zu nutzen: Durch die Kooperation zwischen den beiden Standorten Braunschweig und Wolfenbüttel vergrößert sich zum einen der regionale Wirkungsbereich des Basketballsports. Zum anderen wird durch die Zusammenarbeit aber auch das Zuschauerinteresse kanalisiert, was zu einer „Win-Win-Situation“ führen könnte und gleichzeitig die Basketball-Region Braunschweig/Wolfenbüttel stärkt.

Gespielt werden soll in der Wolfenbütteler Lindenhalle. „Wir erhoffen uns da natürlich viele Zuschauer“, sagt MTV-Wolfenbüttel-Vorsitzender Klaus Dünwald, „Endlich ist es uns gelungen, die seit Jahren gewünschte Kooperation zu verwirklichen.“

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Basketball-Hochzeit soll Sport-Region stärken

von
Besiegelten die Kooperation (v. l.): Raoul Korner, Stefan Schwope, Michael Doering, Burkhard Junger, Klaus Dünwald und Nicolas Grundmann. Foto: Thorsten Raedlein

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Wolfenbüttel/Braunschweig. „Wir verloben uns nicht, sondern wir heiraten!“, bekräftigt Michael Doering, Aufsichtsratsvorsitzender der Basketball Braunschweig GmbH, die frisch vereinbarte und langfristig ausgelegte Kooperation zwischen den Basketball Löwen, dem MTV Herzöge Wolfenbüttel und der SG FT/MTV Braunschweig.


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Die über eine Laufzeit von zehn Jahren festgelegte Zusammenarbeit zwischen den drei Basketball-Organisationen verfolgt das vorrangige Ziel, den regionalen Basketball-Standort in allen Bereichen zu stärken und dafür die vorhandenen Kräfte sowie Mittel sinnvoll zu bündeln. Löwen-Trainer und -Sportdirektor Raoul Korner übernimmt die sportliche Gesamtleitung der Kooperation.

Basketballsport der Region wird profitieren

„Von der angestrebten Zusammenarbeit mit dem MTV Herzöge Wolfenbüttel wird der Basketballsport in der Region profitieren, weil Wissen, Arbeitskräfte, Ressourcen und die Begeisterung für den Sport zukünftig von zwei Standorten aus in einen Kanal fließen. Wir sind davon überzeugt, dass durch die Kooperation die wichtige Jugendarbeit gestärkt wird, die Standorte einen gemeinsamen wirtschaftlichen Nutzen aus ihr ziehen werden und eine flächenmäßig größere Breitenwirkung hoffentlich zu einem Zuschauerzuwachs führt“, so Doering.

„Nach dem Abstieg aus der ProB vor einem Jahr haben wir mit enormem Kraftaufwand den direkten Wiederaufstieg realisieren und im Laufe der Saison eine spürbare Euphorie entfachen können. Dennoch wäre es mit unseren begrenzten Mitteln in der neuen Saison wieder nur darum gegangen, den Abstieg zu vermeiden. Die Kooperation gibt uns ein ganz neues Potenzial, unseren Fans und Sponsoren langfristig tollen ProB-Basketball bieten und dabei auch ambitioniertere Ziele anpeilen zu können“, betonte Herzöge-Präsident Burkhard Junger.

Nachwuchs für die 1. Liga

Durch die Entscheidung der SG FT/MTV Braunschweig, bedingt durch Sponsoren-Rückzüge nicht mehr an der 2. Basketball-Bundesliga ProB teilzunehmen, wird zukünftig ein elementarer Baustein der Zusammenarbeit zwischen den Basketball Löwen und dem MTV Herzöge Wolfenbüttel in der Bildung einer gemeinsamen und wettbewerbsfähigen ProB- Mannschaft am Lizenzstandort Wolfenbüttel bestehen. Dadurch soll weiterhin verstärkt das Heranführen der Nachwuchsspieler zum Erstliga-Basketball in der Beko BBL gefördert werden.

Im Tagesgeschäft verantwortlich für das Gelingen dieses Vorhabens wird unter anderem Nicolas Grundmann sein. Der langjährige Geschäftsführer der 2. Basketball-Bundesliga wirkt seit vergangenem Sommer als Geschäftsführer bei den MTV Herzögen und wird zukünftig als „Projektleiter Kooperation Braunschweig/Wolfenbüttel“ bei der Basketball Braunschweig GmbH angestellt und somit unter anderem auch weiterhin für die MTV Herzöge Wolfenbüttel im Einsatz sein. Grundmann: „Die ProB wird in der kommenden Saison eine enorme Qualität haben. Wir wollen mit einer Mischung aus Doppellizenzlern der Basketball Löwen, Spielern der Region und starken ausländischen Akteuren angreifen und die Playoffs ins Visier nehmen. Ziel ist es eine Mannschaft zusammenzustellen, mit der sich sowohl Braunschweiger als auch Wolfenbütteler identifizieren können.“

Jugendarbeit

Ein zweiter zentraler und positiver Bestandteil der zukünftigen engen Kooperation ist in der Jugendarbeit manifestiert. Die Verantwortung für die NBBL und JBBL liegt nach wie vor bei der SG FT/MTV Braunschweig. Jedoch ist das Ziel, die vielfältigen Basketball-Kompetenzen wie auch -Kapazitäten beider Standorte zu bündeln, damit die Arbeit vom Jüngstentraining bis zum Profi-Sport insgesamt intensiviert und weiter voran getrieben werden kann, auch um in der Region erfolgreich Nachwuchsspieler für die Zukunft zu auszubilden.

„Ein Farmteam in der ProB zu haben, gehört für mich untrennbar zur Identität des Braunschweiger Basketballs. Da wir unbedingt unseren jungen Deutschen dieses duale Ausbildungssystem auch weiterhin ermöglichen wollten, bin ich sehr froh, dass wir nach dem Rückzug der SG Braunschweig einen neuen Kooperationspartner in den Wolfenbüttelern gefunden haben. Dadurch soll in den nächsten Jahren die gesamte Region verstärkt eingebunden und mit vereinten Kräften eine ,Win-Win-Situation‘ für beide Standorte geschaffen werden“, betont Raoul Korner, Basketball Löwen-Cheftrainer und -Sportdirektor.

Plus an Zuschauern

Einen dritten positiven Effekt erhofft man sich darin, mehr Zuschauer zu generieren und die hier vorhandenen Potenziale besser zu nutzen: Durch die Kooperation zwischen den beiden Standorten Braunschweig und Wolfenbüttel vergrößert sich zum einen der regionale Wirkungsbereich des Basketballsports. Zum anderen wird durch die Zusammenarbeit aber auch das Zuschauerinteresse kanalisiert, was zu einer „Win-Win-Situation“ führen könnte und gleichzeitig die Basketball-Region Braunschweig/Wolfenbüttel stärkt.

Gespielt werden soll in der Wolfenbütteler Lindenhalle. „Wir erhoffen uns da natürlich viele Zuschauer“, sagt MTV-Wolfenbüttel-Vorsitzender Klaus Dünwald, „Endlich ist es uns gelungen, die seit Jahren gewünschte Kooperation zu verwirklichen.“

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