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Begrenzung der Shopping-Sonntage – Das sagen die Politiker

3. Dezember 2017 von
Das sagen die Landtagsabgeordneten aus der Region. Symbolfoto: Archiv
Braunschweig. Die Niedersächsische Landesregierung spielt mit dem Gedanken, eine Regelung zu treffen, die verkaufsoffene Sonntage im Jahr weiter begrenzen soll. Demnach sollen die Läden maximal vier Mal im Jahr sonntags öffnen dürfen. regionalHeute.de fragte die Landtagsabgeordneten aus Braunschweig, was sie von einer solchen Regelung halten.

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Susanne Schütz (FDP):

Susanne Schütz. Foto: FDP

„Aus meiner Sicht genauso wie der der FDP-Fraktion im Landtag wäre eine Entscheidung, nur noch vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr zuzulassen, ein Schritt in die absolut falsche Richtung. Im zunehmenden Konkurrenzdruck durch den Internethandel, fiele die Landesregierung dem Einzelhandel praktisch in den Rücken. Die verkaufsoffenen Sonntage sind wunderbare Möglichkeiten für den stationären Einzelhandel seine Vielfalt und Attraktivität zu präsentieren. Sie werden gut angenommen, die Kunden stimmen jedes Mal wieder praktisch mit den Füßen ab, dass sie dieses Angebot gerne nutzen. Statt hier nach flexiblen Lösungen im Sinne der Städte und Gemeinden zu suchen, will die neue Landesregierung offenbar noch restriktiver verfahren als die alte.“

Stefan Wirtz (AfD):

Stefan Wirtz. Foto: Archiv

„Die AfD-Fraktion begrüßt die jetzt absehbaren Einschränkungen von sogenannten verkaufsoffenen Sonntagen auf eine recht geringe Anzahl. Nach den alten Regelungen wurde die Sonntagsruhe ausufernd häufig unterlaufen und der Sonntag schleichend zu einem Werktag gemacht. Auch im Sinne der Beschäftigten dürfen nur seltene Ausnahmen von einer wichtigen Regel gemacht werden, welche einen deutlichen Bestandteil der hiesigen Kultur darstellt. Die neue Landesregierung findet bei diesem Anlass nun hoffentlich auch zu einer befriedigenden Regelung für Flohmärkte an Sonntagen, die zumindest mit nichtkommerziellen Teilnehmern in Zukunft wieder ungehindert und ohne besonderen Anlass stattfinden sollen.“

Die restlichen Landtagsabgeordneten haben sich bislang nicht gegenüber regionalHeute.de geäußert. Ihre Stellungnahmen werden gegebenenfalls nachträglich hinzugefügt.

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