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Beschlossene Sache: Marktgebühren werden 2018 angepasst

8. November 2017 von
Auf Wochenmarkthändler kommen ab dem 1. Januar 2018 teilweise höhere Gebühren zu. Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH : Sascha Gramann
Braunschweig. Die Benutzungsgebühren auf dem Wochenmarkt werden ab dem 1. Januar 2018 angepasst. Dies beschlossen die Mitglieder des Rates der Stadt in ihrer jüngsten Sitzung.

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Die Stadt Braunschweig betreibt als öffentliche Einrichtung auf zwölf Märkten wöchentlich 17 Marktveranstaltungen. Die entstehenden Kosten werden ausschließlich durch Gebühreneinnahmen gedeckt. Diese werden nun teilweise angehoben.

Bisher betrug die Standgebühr einheitlich 70 Cent pro Quadratmeter. Da die Wochenmärkte in den Wintermonaten (November bis März) von den Marktbeschickern weniger frequentiert würden als in den Sommermonaten (April bis Oktober), wird nunmehr die Standgebühr differenziert betrachtet, heißt es im Beschluss. Zukünftig beträgt sie für Dauerzuweisungen 90 Cent pro Quadratmeter in der Sommerzeit und 60 Cent pro Quadratmeter in der Winterzeit. Damit solle ein Anreiz geschaffen werden, die Auslastung der Wochenmärkte in den Wintermonaten zu steigern. Ziel sei es dadurch die Attraktivität und das äußere Erscheinungsbild der Wochenmärkte in den Wintermonaten wieder zu erhöhen. Darüber hinaus wird die Standgebühr für Tages- und Saisonzuweisungen ab dem 1. Januar 2018 1,10 Euro pro Quadratmeter betragen, da diese Platzzuweisungen einen höheren Zeitaufwand verursachen würden. Dies entspricht einer Steigerung von rund 57 Prozent.

Stromgebühr runter – Reinigungsgebühr rauf

Die Stromverbrauchsgebühr wird aufgrund der Überdeckung im Jahr 2015 um 10 Cent je Kilowattstunde auf 50 Cent je Kilowattstunde gesenkt. Die Reinigungsgebühr hingegen wird aufgrund der Unterdeckungen der Jahre 2013 bis 2015 um 20 Cent pro Quadratmeter erhöht. Dies entspricht einer Steigerung um 100 Prozent. Darüber hinaus wird die Winterdienstgebühr (1. November bis 31. März) um 15 Cent pro Quadratmeter auf 25 Cent pro Quadratmeter gesenkt.

Mit diesen Änderungen der Gebührentarife könne laut Verwaltung bei den Wochenmärkten insgesamt für das Jahr 2018 voraussichtlich eine Kostendeckung erzielt werden. 

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