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Beton, Beton: Fundament im BraWoPark wurde gegossen

30. Juni 2014 von
Damit so ein hohes Hochhaus stehen bleibt, braucht es ein stabiles Fundament. Fotos: Peter Sierigk

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Braunschweig. Eine mobile Pumpe mit einer Kapazität von 70 Kubikmetern Durchfluss pro Stunde beförderte den Beton aus den pausenlos anrollenden  Betonmischer-Lastwagen auf  die verschalte Grundfläche des Business Center II im BraWoPark. Zwölf Stunden dauerte der Einsatz, bis die dreilagige und 1,20 Meter hohe Sohle für Braunschweigs künftig höchstes Bürohochhaus schließlich perfekt war.


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Etwa 100 Lastwagen hatten 860 Kubikmeter Beton angefahren. „Es gilt, die Bindezeit zu beachten. Der Beton darf beim Gießen einer Sohle nicht hart werden. Die Dimension dieser Gründung war schon eine logistische Herausforderung“, erklärt Köster-Bau-Polier Ralf Krumpholz den ausgeklügelten Ablauf. Es wird einige Tage dauern, bis auf der frischen Betonsohle weitergearbeitet werden kann. Die Sohle wird zunächst mit einer stabilen Folie und darüber mit Holzplatten geschützt. Die Platten sorgen vor allem dafür, dass auftretende Belastungen besser verteilt werden. Nächste Arbeitsschritte auf der Baustelle sind die Verschalung für die Außenwände des Kellergeschosses und Maurerarbeiten. Die Sohle für das angrenzende Sockelgebäude wird in zwei Wochen gegossen.

Kein Platz für lange Ruhepausen: Tonnenweise Beton wird in die Baugrube gegossen.

Kein Platz für lange Ruhepausen: Tonnenweise Beton wird in die Baugrube gegossen.

Die gerippten Stahlstäbe haben eine Länge von 14 Metern und eine Stärke von 28 Millimetern. Die untere und die obere Bewehrung für das Hochhaus werden  insgesamt zehn Stahllagen aufweisen, die im Wechsel längs und quer eingebaut werden. Dazwischen liegt eine dicke Betonschicht mit Abstandhaltern aus gebogenen Armierungseisen. Für die Sohle von Büroturm und Sockelbau werden etwa 1600 Kubikmeter Beton gegossen. Das entspricht etwa der Ladung von 200 Betonmisch-Lastern. Die Sohle wird am Ende 1,20 Meter dick sein. Für die Gründung sind insgesamt etwa vier Wochen veranschlagt. Damit die Betonmischer ihre Ladung zielgenau abliefern können, gibt es eine Zufahrt in die Baugrube.

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