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Bombenfund auf dem „BraWo“-Gelände ***aktualisiert***

20. Juli 2015 von
Bei Baggerarbeiten auf dem "BraWo"-Gelände am Hauptbahnhof ist in rund zwei Metern Tiefe eine 500-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden
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Braunschweig. Bei Baggerarbeiten auf dem „BraWo“-Gelände am Hauptbahnhof ist in rund zwei Metern Tiefe eine 500-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Blindgänger muss noch heute freigelegt und gegebenenfalls entschärft werden.


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Dazu muss am Nachmittag ein Bereich von bis zu 1000 Metern Radius um den Bombenfundort evakuiert werden. Die Bevölkerung wird über die Medien und per Lautsprecherwagen informiert. Ein Ausweichquartier wird in der Volkswagenhalle eingerichtet. Betroffen wird auch der Hauptbahnhof sein. Ein Bürgertelefon wird eingerichtet: 2345678 oder 470-1. Krankentransporte können unter 19-222 angefordert werden. Weitere Informationen folgen.

***0:37 Uhr

Der Einsatz ist beendet. Wir fassen den Tag jetzt für unsere Leser zum lesen, sehen und hören wie immer gratis zusammen.

***aktualisiert 23:30 Uhr***

IMG_7452Entschärfer Michael Tillschneider berichtet, dass es doch ein ganzes Stück Arbeit gewesen sei, da der Zünder durch zuviel Feuchtigkeit mit der Bombe zusammengewachsen war. Drei Mann seien für die Entschärfung notwendig gewesen.

***aktualisiert 23:19 Uhr***

Alle Anwohner können nach Angaben der Feuerwehr nun in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Rücktransport aus der VW Halle erfolgt mit Bussen der Verkehrs GmbH. Für die Feuerwehr ist der Einsatz nun langsam beendet und die Einsatzkräfte beginnen mit dem Einrücken in ihre Wachen.

***aktualisiert 23:12 Uhr***

Die Entschärfung der Bombe ist ohne Zwischenfälle erfolgt.

***aktualisiert 23:00***

Bisher keine Neuigkeiten, die Experten sind an der Bombe.

***aktualisiert 22:30 Uhr***

Die Entschärfung läuft.

***aktualisiert 22:oo Uhr***

Die VW Halle ist mittlerweile gut gefüllt. Über 1.000 Menschen warten darauf, dass sie zurück in ihre Wohnungen können, berichtet unser Redakteur Max Förster. Viele Eltern vor Ort überlegen, ob sie ihre Kinder morgen zuhause lassen. Einige spielen Stadt-Land-Fluss, um sich die Zeit zu vertreiben.

***aktualisiert 21:49 Uhr***

Im Stabszentrum der Feuerwehr treffen immer mehr Helfer ein. Sie haben in den letzten Stunden viel geleistet. Foto: Robert Braumann

Im Stabszentrum der Feuerwehr treffen immer mehr Helfer ein. Sie haben in den letzten Stunden viel geleistet. Foto: Robert Braumann

Die Evakuierung ist so gut wie abgeschlossen. Die Entschärfung beginnt in den nächsten Minuten, teilte Kai Kosemund mit. Ein weiterer Löschzug ist gerade zur Bombe aufgebrochen, um im schlimmsten Fall vor Ort zu sein.

***aktualisiert 21:31 Uhr***

Eine Bewohnerin hatte noch ihren Hund in der Wohnung, das Gebiet wurde aber schon abgeriegelt. Die Frau wurde dann per Einsatzfahrzeug zu ihrer Wohnung gebracht und konnten ihren Liebling retten.

***aktualisiert 21:25 Uhr***

Unser Redakteur Max Förster hat ein paar Eindrücke aus dem Evakuierungsbereich mitgebracht. Thomas Radke erzählt, wie er die Evakuierung erlebt:

 ***aktualisiert 21:00 Uhr***

Die Feuerwehr und die Polizei haben den Bereich mit Straßensperren gesichert. Foto: Max Förster

Die Feuerwehr und die Polizei haben den Bereich mit Straßensperren gesichert. Foto: Max Förster

Die Feuerwehr Braunschweig berichtete, dass sich die Evakuierung noch ein wenig hinziehen würde, man hätte zeitlichen Verzug. Besonders die Iduna-Hochhäuser wären dabei im Fokus. Dort sind nun mehrere Einsatzkräfte vor Ort, um Bewegung in die Sache zu bringen. Unser Redakteur Max Förster berichtet, dass  sich einige Anwohner weigern würden das Gebiet zu verlassen. Die Polizei habe mindestens in einem Fall einschreiten müssen.

***aktualisiert 20:20 Uhr***

Weiterhin ordentlich Arbeit für die Helfer, sie gehen von Tür zu Tür, um alle Bewohner zu evakuieren. Foto: Max Förster

Weiterhin ordentlich Arbeit für die Helfer, sie gehen von Tür zu Tür, um alle Bewohner zu evakuieren. Foto: Max Förster

Weiterhin gehen die Helfer von Tür zu Tür und schauen, ob noch Personen in ihren Wohnung sind. „Im Östlichen Ringgebiet sind einige Quartiere schon leer. Bis halb zehn wird es aber voraussichtlich noch dauern“, so Kai Kosemund. Diejenigen, die kein Auto haben, treffen sich an der Stadthalle und werden von dort mit Bussen zur VW Halle gefahren.

***aktualisiert 20:17 Uhr***

Unser Redakteur Werner Heise meldet sich vom Hauptbahnhof in Wolfsburg. Zugreisende wussten nicht wirklich, wie es weitergehen soll.

 

***aktualisiert 20:05 Uhr***

Die Volkswagen Halle füllt sich langsam mit Personen, die ihre Wohnungen verlassen mussten. Die Einsatzkräfte sind sehr hilfsbereit unterstützen gerade die älteren Mitbürger und reichen Getränke und Essen.

Die meisten nehmen die Evakuierung mit Humor. Es hilft ja nichts. Foto: Robert Braumann

Die meisten nehmen die Evakuierung mit Humor. Es hilft ja nichts. Foto: Robert Braumann

 

*** aktualisiert 19:39 Uhr***

Unser Redakteur Max Förster ist momentan im Einsatzgebiet unterwegs. Er berichtet, dass die Bürger und Bürgerinnen in erster Linie wissen wollen, wie lange der Einsatz dauern wird und ob es wirklich nötig wäre, dass man sie evakuiert. In drei Fällen musste in dem Gebiet in dem er sich aufhält, zudem ein Krankentransport organisiert werden. Es wird von Tür zu Tür gegangen und überall geklingelt. Die meisten würden nur das Nötigste mitnehmen. Das sind in den meisten Fällen die wichtigsten Papiere und hin und wieder auch ein Tablett-Computer.

***aktualisiert 19:34***

Wie lange dauert der Einsatz noch? „Im besten Fall dauert die Entschärfung nicht länger als eine halbe Stunde“, so Stadtsprecher Rainer Keunecke gegenüber dem NDR. Weiterhin gilt, dass wohl vor 22 Uhr nicht mit der Entschärfung begonnen werden kann.

***aktualisiert 19:30 Uhr***

Auf den Straßen ist mittlerweile Chaos ausgebrochen. Gerade auf der Wolfenbüttler Straße geht nichts mehr. Die Fahrzeuge stauen sich außerdem auf der Salzdahlumer Straße und in der Innenstadt, so die Polizei Braunschweig. Die Straßensperrung aufgrund der Demonstration, würde dort zusätzlich Probleme bereiten.

***aktualisiert 19: 27 Uhr***

Ratlosigkeit im ICE 877 von Berlin nach Karlsruhe über Braunschweig. Passagiere nach Braunschweig müssen in Wolfsburg aussteigen und den folgenden IC nach Hannover nehmen. Von dort soll es mit dem Regionalverkehr nach Braunschweig weitergehen  – doch der fährt eigentlich auch nicht. Sobald die Entschärfung der Bombe begonnen hat, werden auch die Fernzüge umgeleitet, so eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Der Bahnhof ist bereits evakuiert.

***aktualisiert 19:15 Uhr***

Zur Bragida-Demo kamen rund 25 Teilnehmer, der Aufmarsch wurde abgesagt, da die Strecke durch das Betroffene Gebiet geführt hätte.

***aktualisiert 19:07 Uhr***

Mittlerweile sind 600 Einsatzkräfte dabei die Personen aus den betroffenen Gebieten zu entfernen. Foto: Robert Braumann

Mittlerweile sind 600 Einsatzkräfte dabei die Personen aus den betroffenen Gebieten zu entfernen. Foto: Robert Braumann

RegionalBraunschweig.de ist für euch im Evakuierungsgebiet unterwegs und spricht mit den Betroffenen. Die Eindrücke werden wir demnächst hier posten. Die Bürger und Bürgerinnen wären sehr kooperationsbereit und alles würde gut laufen, sagte Kai Kosemund. „Da muss man auch mal ein Kompliment aussprechen“.

***aktualisiert 19:00 Uhr***

Entgegen anders lautender Meldungen, wird die Bombenentschärfung weiterhin erst gegen 22:oo Uhr angegangen werden. „Früher werden wir es kaum schaffen“, so Kai Kosemund, Feuerwehr Braunschweig. Ein Aufschlagzünder müsste noch entfernt werden, das könnte je nach Zustand schnell gehen oder eben länger dauern. Ein zweiter Zünder wäre defekt und könnte nicht mehr auslösen. Man könnte noch nicht abschließend sagen, wie lange die Entschärfung dauert. Da die Bombe in einem Graben liegt, habe man zum Glück schon eine gewisse Abschirmung und müsste deshalb das Marienstift zum Glück nicht evakuieren, so Kosemund weiter.  

***aktualisiert 18:50 Uhr***

Die Feuerwehr hat an der John-F-Kennedy-Schule eine Stabstelle eingerichtet, hier laufen die Informationen alle zusammen. Die Evakuierung läuft weiter auf Hochtouren. 350 Kräfte der Feuerwehr sind im Einsatz. Die Busse und Bahnen im Stadtgebiet sollen planmäßig weiterfahren, im Evakuierungsgebiet darf aber nicht ausgestiegen werden, so Christopher Graffham, von der Verkehrs-GmbH.

***aktualisiert 18:45 Uhr***

Der Verkehr wird durch die weiträumige Sperrung zeitweise behindert. An den Bushaltestellen am John-F-Kennedy-Platz warten einige Bürger auf eine Weiterfahrt. Auch auf den Straßen geht teilweise wenig, man braucht etwas Geduld hinter dem Steuer.

Momentan muss man an einigen Orten in der Stadt Geduld mitbringen. Foto: Robert Braumann

Momentan muss man an einigen Orten in der Stadt Geduld mitbringen. Foto: Robert Braumann

***aktualisiert 17:51 Uhr***

Die Züge von DB Regio fahren den Bahnhof Braunschweig Hbf nicht mehr an.

RE- Züge von und nach Hannover enden und beginnen in Vechelde
RE- Züge von und nach Helmstedt enden und beginnen in Königslutter
RB von und nach Herzberg enden und beginnen in Salzgitter Bad
RB von und nach Stendal enden und beginnen in Wolfsburg
RB von und nach Hildesheim enden und beginnen in Lengede-Broistedt
Keine Züge Braunschweig – Schöppenstedt und Braunschweig – Salzgitter-Lebenstedt

Ein Schienenersatzverkehr ist bestellt, die Busse fahren in Braunschweig zum Rathaus.

***aktualisiert*** 17:48 Uhr

Die Vokswagen Halle wird für Personen vorgehalten, die nicht wissen, wo sie während der Evakuierung hin sollen. Bisher ist vor Ort noch alles leer.

***aktualisiert*** 17:47 Uhr

Die Verkehrs-GmbH hat einen Bus-Ringverkehr zur Evakuierung des von der Bombenräumung betroffenen Gebiets eingerichtet. Die Busse starten an der Volkswagenhalle, fahren einen Rundkurs durch das Evakuierungsgebiet, der wiederum an der Auffangstelle Volkswagen Halle endet. Die Route finden Sie hier.

***aktualisiert*** 17:45 Uhr

Die Feuerwehr hat damit begonnen die Straßen abzusperren, am John-F-Kennedy-Platz stehen bereits viele Einsatzfahrzeuge.

Die Feuerwehr hat damit begonnen den Bereich weiträumig abzusperren. Foto: Robert Braumann

Die Feuerwehr hat damit begonnen den Bereich weiträumig abzusperren. Foto: Robert Braumann

***aktualisiert*** 17:27 Uhr

 Die betroffenen Straßen finden Sie hier.

***aktualisiert 17:07 Uhr***

Die Bevölkerung in einem Radius von etwa 1000 Metern um den Fundort des Blindgängers auf dem „BraWo“-Gelände wird gebeten, bis 18 Uhr ihre Wohnungen zu verlassen. Betroffen sind etwa 11.000 Menschen. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr werden ab 18 Uhr durch das abgesperrte Gebiet patrouilieren und die Evakuierung überprüfen. Die Auffangstelle in der Volkswagen Halle ist ab 17 Uhr geöffnet. Ab 18 Uhr wird begonnen, das betroffene Gebiet abzusperren. Eine Karte im Anhang. 

Bisher ist in der Nähe des Fundorts noch alles ruhig. Foto: Robert Braumann

Bisher ist in der Nähe des Fundorts noch alles ruhig. Foto: Robert Braumann

Das Marienstift und das Alten- und Pflegeheim Bethanien müssen entgegen ersten Meldungen nicht evakuiert werden. Dazu werden am Fundort entsprechende Abschirmungen durch zwei mit Wasser gefüllte Container getroffen. Das Altenheim St. Hedwig liegt außerhalb des Evakuierungsbereichs. In der Stadthalle findet heute keine Veranstaltung statt. Eine Karte des Evakuierungsgebietes finden Sie hier

***aktualisiert 16:36 Uhr***

Die Evakuierung ist bereits angelaufen, wie lange sie dauern wird und über den weiteren Zeithorizont, konnte die Feuerwehr Braunschweig noch nichts sagen.

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