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13. Januar 2014
Brain-Razzia sorgt für Diskussion – War Großeinsatz der Polizei gerechtfertigt?
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Braunschweig. Nach dem Großeinsatz der Polizei im „Brain-Klub“ in der Nacht von Samstag auf Sonntag (BraunschweigHeute berichtete) ist in der Stadt und im Internet eine Diskussion entbrannt: War die Razzia mit 140 Beamten gerechtfertigt? Klar ist, gefunden wurden Drogen, 19 Verfahren laufen. Dieser Zahl steht allerdings die Anzahl der Klub-Gäste gegenüber: 210.


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In der Facebook-Gruppe: „Bohlweg Zeiten – die 80er in Braunschweig“ hat sich nun Klub-Chef Ulrich Schwanke zu Wort gemeldet.

ulrich-schwanke-statement

Im Gespräch mit BraunschweigHeute.de stellt Schwanke klar, dass ihm keineswegs daran gelegen ist, die Arbeit der Polizei oder die einzelnen Beamten anzugreifen. Er bezweifelt allerdings, ob die Groß-Razzia wirklich dazu führen wird, dass der Bereich Alter Bahnhof, Friedrich Wilhelm Platz, Bruchtorwall nun  sicherer werden wird. Doch im nächtlichen Streifendienst würde der Polizei einfach Personal fehlen, weiß Schwanke.

Weiterer Türsteher und Ausweiskontrolle

Er hätte sich gewünscht, dass die Betreiber des „Brain“ im Vorfeld in die Aktion einbezogen worden wären. „Wir haben schon einige Male mit der Polizei zusammengearbeitet, das lief immer reibungslos.“  Dennoch, nach der Razzia und den Drogenfunden geht man auch im „Brain-Klub“ nicht einfach zur Tagesordnung über. „Wir wollen keine Drogen im Laden und distanzieren uns absolut davon.  Daher werden wir jetzt einen zusätzlichen Türsteher einstellen und auch die Ausweiskontrollen nochmals verschärfen“, erklärt Schwanke die Maßnahmen. „Wir leben davon, dass wir in unserem Klub Getränke verkaufen und den Leuten Musik bieten, die sie sonst in Braunschweig eher selten zu hören bekommen. Darum geht es uns.“

War die Groß-Razzia gerechtfertigt oder nicht? Wir haben uns in der Stadt umgehört:

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