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„Braunschweic“ – Spanier mit falschem Führerschein gestoppt

6. Januar 2017
Symbolfoto: Archiv

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Kassel. Am Donnerstagnachmittag hielt eine Zivilstreife der Polizeiautobahnstation Baunatal, ein dauerhaft auf dem mittleren Fahrstreifen fahrendes Auto an. Der Fahrer legte ihnen einen spanischen Führerschein vor. Dabei entlarvte die falsche Schreibweise seines Geburtsortes Braunschweig mit "c" am Ende den Führerschein jedoch schnell als Fälschung.

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Auch sonst schien den Beamten bei dem vorgelegten spanischen Führerschein und den zur Bestätigung dessen Echtheit vom 58-jährigen hervorgeholten „Zertifikaten“ einiges im Argen zu sein. Zwar waren diese äußerst bunt gestaltet, hinterließen aber ansonsten wenig Eindruck bei den Polizisten. Der 58-Jährige muss sich nun wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Wie die Beamten berichten, hatten mehrere Verkehrsteilnehmer gegen 14:30 Uhr wegen des dauerhaft in der Mitte der Autobahn fahrenden Mazdas zum Überholen komplett vom rechten auf den äußersten linken Fahrstreifen wechseln müssen. Unbeirrt davon setzte der Mazda-Fahrer seine Fahrt auf der A 7 in südlicher Richtung, in Richtung Kassel, auf dem mittleren Fahrstreifen fort. An der Anschlussstelle Kassel-Nord zog die Zivilstreife den 58-Jährigen aus dem Kreis Helmstedt in Niedersachsen dann aus dem Verkehr, woraufhin er ihnen den gefälschten spanischen Führerschein und die „Zertifikate“ vorlegte. Bei den weiteren Ermittlungen über die für den 58-Jährigen zuständige Führerscheinstelle stellte sich heraus, dass er bereits seit mehr als zehn Jahren nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Zudem wurde ihm durch die Führerscheinstelle mittlerweile sogar das Führen aller Fahrzeuge, auch führerscheinfreier Fahrzeuge wie Fahrrädern, untersagt, da er in 2014 zweimal mit mehr als 2 Promille beim Fahrradfahren angehalten wurde. Am gestrigen Donnerstag war der 58-Jährige jedoch zumindest nüchtern unterwegs. Ein Atemalkoholtest beim ihm ergab 0,0 Promille.

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