Anzeige

Braunschweig bekommt Zuschlag für neues Start-up-Zentrum

11. September 2017 von
Das Start-up-Zentrum soll im städtischen Technologiepark am Rebenring auf einer Fläche von rund 90 Quadratmetern untergebracht werden. Symbolfoto: Pixabay
Braunschweig. Die Löwenstadt erhält 2018 eine neue Anlaufstelle für innovative Start-up-Unternehmen. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft hat von der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank) die Zusage für eine Förderung in Höhe von insgesamt rund 170.000 Euro in den nächsten zwei Jahren erhalten.

Anzeige

Die gleiche Summe stellt die Stadt Braunschweig bereit. Den Antrag hatte die Braunschweig Zukunft GmbH in enger Abstimmung mit dem Entrepreneurship Center der Ostfalia Hochschule und der TU Braunschweig eingereicht, nachdem das Land angekündigt hatte, drei bis vier Start-up-Zentren in Niedersachsen errichten zu wollen. Das neue Start-up-Zentrum in Braunschweig soll im Technologiepark der Braunschweig Zukunft untergebracht werden und sich vor allem an junge Unternehmen aus der Mobilitätsbranche richten.

„Die Zusage des Landes Niedersachsen ist eine großartige Nachricht. Das neue Start-up-Zentrum gibt uns die Möglichkeit, die Gründerförderung in Braunschweig weiter auszubauen und junge, innovative Unternehmen noch besser zu unterstützen“, kommentierte Oberbürgermeister Ulrich Markurth den positiven Bescheid.

Intensive Betreuung für Start-up-Unternehmen

In dem neuen Start-up-Zentrum sollen pro Jahr mindestens sechs technologieorientierte Jungunternehmen umfassend betreut werden, die mit einem innovativen Geschäftsmodell einen schnellen und nachhaltigen Wachstumskurs anstreben. Sie sollen neben professioneller Beratung zu betriebswirtschaftlichen, technischen und juristischen Fragen unter anderem auch ein sogenanntes Pitch-Training zur Vorbereitung auf Gespräche mit Investoren erhalten. Zudem vermittelt das Start-up-Zentrum Kontakte zu möglichen Partnern und Kapitalgebern.

Das Zentrum soll auch Bindeglied zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen aus Braunschweig und der Region sein. „Das Zusammenspiel von jungen und erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern stärkt die Innovationskraft auf beiden Seiten“, so Markurth.

Unterbringung am Rebenring

Das Start-up-Zentrum soll im städtischen Technologiepark am Rebenring auf einer Fläche von rund 90 Quadratmetern untergebracht werden. Dort profitieren die Start-ups neben der Beratung auch von kostenlosen Büroräumen inklusive moderner Infrastruktur. „Damit binden wir das Start-up-Zentrum in das Gründerquartier ein, in dem es eine ganze Reihe von Gründerorten gibt, an denen Tüftler und Kreative auf Gleichgesinnte und Mitstreiter treffen“, so Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH.

Die Betreuungsdauer richtet sich nach dem individuellen Bedarf der Start-ups, soll in der Regel jedoch nicht länger als sechs Monate betragen.

Anzeige

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006