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Braunschweigs Stadtradler umrunden sechzehn Mal den Erdball

27. September 2017
Eine Strecke, die reichen würde, um Fast sechzehn Mal die Erde zu umfahren, legten die Stadtradler in Braunschweig zurück. Damit schafft es die Löwenstadt auf Platz 14 von 620 Kommunen und im niedersächsischen Städtevergleich an die Spitze. Symbolfoto: Piyabay
Braunschweig. Das erste Stadtradeln in Braunschweig ist Geschichte. Am vergangenen Wochenende endete die Nachtragsfrist, so dass jetzt das Endergebnis feststeht: 3.397 aktive Radfahrerinnen und Radfahrer in 224 Teams, davon 31 Mitglieder aus Rat und Stadtbezirksräten, legten insgesamt 635.968 Kilometer mit dem Fahrrad zurück.

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Dies entspricht der 15,87-fachen Länge des Äquators. Sie vermieden dabei 90.307 Kilo CO2 (basierend auf der Modellrechnung von 142 Gramm CO2 pro Personenkilometer). Braunschweig ließ alle niedersächsischen Städte hinter sich und landete auch im Bundesvergleich auf Anhieb weit vorn: aktuell auf dem 14. Platz von 620 teilnehmenden Kommunen. Berlin, das noch radelt, muss sich anstrengen, wenn es Braunschweig diesen Platz noch streitig machen will (die Hauptstadt hat aktuell knapp 447.000 Kilometer gesammelt, siehe www.stadtradeln.de).

„Dass wir mit der ersten Teilnahme am Stadtradeln gleich ein so großartiges Ergebnis erreicht haben, übertrifft auch kühne Erwartungen“, freut sich Oberbürgermeister Ulrich Markurth. „Braunschweig ist eine Fahrradstadt – dies hat das Stadtradeln bundesweit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern – denen, die beeindruckende Kilometerzahlen zurückgelegt haben, aber besonders auch den vielen, die regelmäßig ihr ganz persönliches Pensum geradelt sind und mit ihren Radkilometern das hervorragende Abschneiden Braunschweigs erst möglich gemacht haben. Viele Teams haben sich gefunden, sind zusammen geradelt, haben kleine Wettkämpfe ausgetragen – und vor allem ganz viel Spaß gehabt. Das Stadtradeln war ein Gewinn für die gesamte Stadtgesellschaft.“

 

Radeln zahlt sich aus

Mit 30.993 Kilometern legte das Team ADFC-Braunschweig (114 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer) die meisten Kilometer zurück, gefolgt vom Offenen Team Braunschweig (158) mit 30.104 und dem Team Stadtverwaltung (178) mit 29.005 Kilometern. Weil das Team Stadtverwaltung mit Teamkapitän Klaus Benscheidt (Fachbereichsleiter Tiefbau und Verkehr) und das Offene Team des städtischen Radverkehrsbeauftragten Dirk Heuvemann von den Gewinnmöglichkeiten ausgenommen sind, werden neben dem ADFC-Team die nächstplatzierten Teams Lessinggymnasium (188 / 18.768) und Siemens-BS (72 / 15.195) eingeladen, je einen Standort für bis zu fünf Fahrradständer im öffentlichen Raum festlegen. Dies gilt ebenfalls für die drei größten Teams: In dieser Kategorie siegte das Lessinggymnasium, gefolgt von Stadtverwaltung und Offenem Team (beide ohne Wertung) sowie dem ADFC und der TU Braunschweig (90).

Die meisten Kilometer pro Radler schließlich legten die RSG Sonntagsfahrer zurück (867,5 Kilometer pro Person), gefolgt von Fahrradtour 2k17 (753,5) und KST Innovations GmbH (590,5). Auch diese Teams können in Abstimmung mit der Verwaltung über je einen neuen Standort für Fahrradständer entscheiden.

Die drei Radler mit den meisten zurückgelegten Kilometern können sich über eine geführte Trail Tour von Trailtech Mountainbiking durch den Bikepark Hahnenklee für zwei Personen inklusive Leihräder freuen. Das Lessinggymnasium, das zugleich bestes Schulteam ist, gewinnt zudem ein Jugend-Mountainbike der Marke BULLS, zur Verfügung gestellt vom Braunschweiger Fahrradgeschäft Zweirad-Päschke. Unter allen Radlerinnen und Radlern werden außerdem zehn Standluftpumpen ausgelost. Oberbürgermeister Ulrich Markurth wird die Preise allen Gewinnern im Rahmen einer Siegerehrung in der ersten Oktoberhälfte überreichen.

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