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21. Dezember 2015
Brief an Umweltministerin zur Atomendlager-Behörde

Uwe Lagosky und Carsten Müller werben in einem Brief an die Umweltministerin für die Ansiedlung der Bundes-Gesellschaft für kerntechnische Entsorgung (BGE) in der Region Braunschweig. Symbolbild. Foto: Sina Rühland
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Berlin. Die CDU-Bundestagsabgeordneten Uwe Lagosky (Salzgitter-Wolfenbüttel) und Carsten Müller (Braunschweig) haben in einem Brief an die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks, für die Region Braunschweig als Standort der Bundes-Gesellschaft für kerntechnische Entsorgung (BGE) oder des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgung (BfE) geworben. In der nachfolgenden Erklärung von Uwe Lagosky und Carsten Müller, die regionalWolfenbüttel.de an dieser Stelle unkommentiert und ungekürzt veröffentlicht, geht Folgendes hervor:


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„Ministerin Hendricks hat in der Sitzung der Bundestag-Kommission zur Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe am 18. Dezember 2015 angekündigt, dass im ersten Halbjahr 2016 Weichenstellungen für die organisatorische Struktur der Suche nach einem Atommüll-Endlager und dessen Betrieb erfolgen sollen. Dazu soll auch die Gründung der Bundes-Gesellschaft für kerntechnische Entsorgung (BGE) zählen, die Vorhabenträger und Betreiber der künftigen Lager sein wird. Das haben wir zum Anlass genommen, um noch einmal dafür zu werben, diese Behörde oder aber das Bundesamt für kerntechnische Entsorgung (BfE), bei dem eine endgültige Standortentscheidung noch aussteht, in der Region Braunschweig anzusiedeln – und zwar unabhängig von der Auswahl möglicher Endlagerstandorte. Aufgrund der besonderen Dichte und unbestrittenen Qualität von bereits vorhandenen, inhaltlich verwandten Einrichtungen sowie der räumlichen Nähe zu Morsleben, dem Schacht Konrad sowie zur Schachtanlage Asse II ist die Region Braunschweig ein bestens geeigneter Standort. Wir haben das gebündelte Know-how für diese verantwortungsvolle Aufgabe. Die Ansiedlung der BGE oder des BfE würde ein deutliches Signal an die Menschen in unserer Region aussenden. In den letzten Jahren mussten viele Anwohner in der Nähe der Asse und des Schachts Konrad hohe Beeinträchtigungen ihrer Lebensqualität hinnehmen. Mit der Ansiedlung würde die Bedeutung der Region aufgewertet und zudem die Attraktivitätsverluste des Standortes etwas abgemildert. Dies wäre ein nachdrückliches Zeichen gesamtstaatlicher Verantwortung. Zugleich könnten durch die Ansiedlung Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden.“


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