Anzeige

Brille auf und los: Stadt fördert Virtual-Reality-Center

18. September 2017
Irina Shiyanov und Max Bäßmann vom Team der VirtuaLounge erkunden mit Hilfe von Virtual-Reality-Brillen ein Raumschiff. Foto: Braunschweig Zukunft GmbH / Fabian Kappel)
Braunschweig. Mit einer Brille in digitale Welten abtauchen – das ist ab sofort mitten in der Braunschweiger Innenstadt möglich. Vier junge Gründerinnen und Gründer haben dort die VirtuaLounge eröffnet.

Anzeige

Der Name beschreibt dabei zwei wesentliche Elemente des neuen multimedialen Erlebnisraumes. Hier dreht sich zum einen alles um „Virtual Reality“, also das Eintauchen in eine in Echtzeit computergenerierte und gleichzeitig interaktive Umgebung.

Eintauchen in die digitale Welt

Das zweite Element der VirtuaLounge ist dem Gründerteam um Denis Shiyanov aber genauso wichtig: Die „Lounge“ tragen sie nicht nur im Namen, weil es lässig klingt, sondern weil sie fester Bestandteil ihres Konzepts ist. „Es geht nicht darum, dass jeder eine VR-Brille aufsetzt und in seine eigene Welt abtaucht“, sagt Denis Shiyanov. Vielmehr sollen Freunde und Kollegen ihren Mitstreitern dabei zuschauen, wie sie digitale Welten erkunden, Reisen unternehmen und die verschiedensten Aufgaben lösen. „Die Besucher sollen hier gemeinsame Erlebnisse genießen“, so Shiyanov. Dafür stehen auf jedem Spielfeld eine gemütliche Sofalandschaft und ein Bildschirm bzw. eine Leinwand bereit. „So können unsere Gäste die an sich ja individuelle Virtual-Reality-Erfahrung miteinander teilen.“ Wie der Gründer betont, hält die VirtuaLounge Angebote für alle Altersgruppen bereit, von Schülern bis zu Senioren.

Förderung in Höhe von 7.500 Euro

Die Stadt Braunschweig hat der VirtuaLounge GmbH im Rahmen des städtischen Existenzgründerfonds eine Förderung in Höhe von 7.500 Euro zugesprochen. „Virtual Reality ist ein großer Trend. Er eröffnet nicht nur der Wirtschaft und der Industrie völlig neue Möglichkeiten der Arbeitsorganisation, sondern gewinnt auch in der Freizeit- und Unterhaltungsbranche an Bedeutung“, so Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa. „Mit der VirtuaLounge hat Braunschweig nun einen Ort, wie es ihn in Deutschland bislang nur in wenigen Städten gibt. Hier werden die vielfältigen Facetten dieser zukunftsweisenden Technik erlebbar.“

Übertragung von „eSports-Events“

Neben den virtuellen Welten hat sich die VirtuaLounge noch einen weiteren Trend auf die Fahnen geschrieben. „Wir werden regelmäßig ‚eSports-Events‘ übertragen“, sagt Denis Shiyanov. Das kennt man im Prinzip vom Public Viewing bei Fußball-Weltmeisterschaften. Einziger Unterschied: Die Spielerinnen und Spieler, denen das Publikum zujubelt, treten am Computer oder an der Konsole gegeneinander an. Mittlerweile gibt es weltweite eSports-Turniere, die Events ziehen tausende Zuschauer an, und Millionen verfolgen die Wettbewerbe über das Internet. Oder eben von nun an gemeinsam in der VirtuaLounge Braunschweig.

Anzeige

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006