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BUND lädt zum Vortrag „Wildbienen – die anderen Bienen“ ein

14. Februar 2017
Am 22. Februar findet ein Vortrag „Wildbienen – die anderen Bienen“ statt. Foto: BUND

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Braunschweig. Am Mittwoch den 22. Februar um 17.45 Uhr findet in der 2017 Brunsviga, Studiosaal – 3.OG, Karlstraße 35, ein Vortrag zum Thema „Wildbienen – die anderen Bienen“ ein.

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Wildbienen sind die weniger bekannten „Verwandten“ der Honigbienen, von denen etliche Vertreter auch im direkten Umfeld des Menschen vorkommen. Ob Pelzbiene, Maskenbiene oder Schneckenhaus-Mauerbiene: Wildbienen warten mit fantasievollen Namen auf! Auch ihre Lebens- und Verhaltensweisen sind vielfältig und unterscheiden sich mitunter stark von denen der Honigbiene. Die faszinierenden Insekten leisten außerdem einen unverzichtbaren Beitrag zur Bestäubung vieler Wild- und Nutzpflanzen.

Doch den Wildbienen geht es zusehends schlechter. Die Intensivierung der Landwirtschaft mit Monokulturen wie Mais, dem Einsatz von Pestiziden und dem Verschwinden vielfältiger Strukturelemente und Landschaftsbestandteile machen ihnen das Leben schwer: Mehr als die Hälfte der rund 360 in Niedersachsen vorkommenden Arten ist derzeit in ihrem Bestand gefährdet.

Um das zu ändern, haben der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Landesverband Niedersachsen, das LAVES Institut für Bienenkunde Celle und die Kommunale Umwelt-Aktion (U.A.N.) zwei Projekte ins Leben gerufen, die sich ganz dem Schutz der Wildbienen widmen. Gemeinsam mit vielen Unterstützern wollen sie konkrete Artenschutzmaßnahmen in ausgewählten Lebensräumen umsetzen sowie ein verbandsübergreifendes Wildbienennetzwerk aus Naturschutzgruppen und Vereinen, Wildbienenexperten und Imkern, interessierten Einzelpersonen sowie Bildungsinstitutionen und Behörden aufbauen. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert die Projekte.

In ihrem gemeinsamen Vortrag wollen Dr. Otto Boecking und Luisa Stemmler Einblicke in die vielfältige Lebenswelt der Wildbienen geben, über aktuelle Forschungsergebnisse und die Gefährdungsursachen informieren sowie vor allem konkrete Schutzmaßnahmen vorstellen.

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