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CDA-Landesverband besucht Landesaufnahmebehörde

21. Dezember 2015
Herbert Theissen, Uwe Lagosky MdB, Kathrin Wendt, Thorsten Wendt und Johannes Wolframm. Nicht abgebildet: Rudolf Gordzielik, Christine Möricke-Abifade und Stefan Pankratowitz. Foto: Privat

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Braunschweig. Der Vorstand des CDA-Landesverbandes Braunschweig besuchte kürzlich die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB) in Kralenriede. In der LAB befinden sich aktuell rund 3.300 Flüchtlinge, 800 davon leben momentan in Zelten, berichtet der CDA Landesverband Braunschweig.


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Die LAB biete den Flüchtlingen über mehrere Wochen und Monate Unterkunft, bis diese auf die Kommunen aufgeteilt werden. Somit sei die LAB eine erste sichere Anlaufstelle für Asylsuchende nach ihrer Flucht aus ihren Herkunftsländern. Obwohl die LAB nur für rund 700 Flüchtlinge ausgelegt ist, leben dort seit Monaten mehrere Tausende Asylsuchende, so der CDA Landesverband. Im September sei die Zahl der Flüchtlinge auf deutlich über 4.000 gestiegen, nun seien es wieder ein paar Hunderte weniger. Die Zahlen der dort untergebrachten Asylsuchenden sollen stark schwanken.

Aufgrund des Platzmangels in den Kasernen mussten von den Flüchtlingen rund 300 in einer Turnhalle, 320 in zwei Containeranlagen und 800 in winterfesten Zelten untergebracht werde, erklärt der CDA Landesverband. Die Zelte seien isoliert und würden eigene Heizungsanlagen haben. Trotzdem würden dort 40 bis 70 Flüchtlinge auf dichtem Raum leben. Um etwas Privatsphäre zu schaffen, seien viele Etagenbetten mit Tüchern, Decken oder Matratzen abgehangen. Verschiedene Gebäude auf dem Gelände müssten eigentlich saniert werden, doch momentan sind alle Räume belegt, so der CDA Landesverband. „An den hygienischen Verhältnissen der sanitären Anlagen und Teeküchen kann sicherlich noch einiges verbessert werden“, äußerte sich der CDA-Landesverbandsvorsitzende Uwe Lagosky.

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