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Das sagen die Bürger zur Flüchtlingsunterkunft in Melverode

16. Februar 2017 von
Der Tag der offenen Tür lockte eine Vielzahl an Gästen in die Unterkunft in Melverode. Foto: Nick Wenkel

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Braunschweig. Der erste Wohnstandort für Flüchtlinge wurde am heutigen Donnerstag zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Bei einem Tag der offenen Tür konnten sich die Bürger einen ersten Eindruck machen. In diesem Monat sollen die ersten Menschen dort einziehen.

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Der Komplex bietet Platz für 70 Personen. Es gibt Räumlichkeiten für zwei, vier und sechs Personen. Somit ist er sowohl für Einzelpersonen, als auch für ganze Familien ausgelegt. Dabei stehen den Menschen jeweils zehn Quadratmeter, ein kleines Bad und eine Küchenzeile zur Verfügung. Außerdem gibt es einen Gemeinschaftsraum, einen Innenhof zum Aufenthalt im Freien, einen Raum mit Waschmaschinen und Trocknern, sowie eine Abstellkammer für Kinderwägen und einen Verwaltungstrakt. 

Weiter Unterkünfte sollen folgen

Insgesamt baut die Stadt acht Wohn-Komplexe. Die nächsten beiden Standorte sollen in Bienrode und in der Gartenstadt fertig werden. Der Preis für die einzelnen Standorte liegt jeweils bei rund drei Millionen Euro. Da die Flüchtlingszahlen zurückgegangen sind, werden nur vier Unterkünfte für Geflüchtete benötigt. Die Weiteren sollen für Sozialwohnungen und studentisches Wohnen zur Verfügung stehen. Dieses könnte bereits ab Sommer 2017 umgesetzt werden. Derzeit sind 210 Personen in den Gemeinschaftsunterkünften der Stadt in der Arminiusstraße und der Saabrückener Straße untergebracht. Sie werden nun nach und nach in die neuen Wohnstandorte ziehen können. Auch die weiteren Unterkünfte sollen mit einem „Tag der offenen Tür“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Das Wetter bot perfekte Voraussetzungen für eine gut besuchte Veranstaltung. Foto: Nick Wenkel

Das sagen die Bürgerinnen und Bürger:

Hinsichtlich der Unterkunft in Melverode gehen die Meinungen auseinander. Lediglich die Nachhaltigkeit der Wohnungen wird insgesamt positiv bewertet. Die Stimmen finden Sie hier im Podcast:

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