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Der „Lange Tag der StadtNatur“ kommt nach Braunschweig

23. Dezember 2017 von
Mit dem „Langen Tag der StadtNatur" sollen Bürger wieder für die Natur sensibilisiert werden. Symbolfoto: Archiv
Braunschweig. Der Lange Tag der StadtNatur ist ein erstmals 2007 in Berlin erprobtes Veranstaltungs­format, das das Thema „Urbane Natur“ mit Mitteln des Eventmarketings in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit rückt. Im Rahmen der vergangenen Ratssitzung wurde nun beschlossen, diesen Tag auch in Braunschweig zu veranstalten.

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Der Entscheidung ging ein Antrag der BIBS-Fraktion voraus, die eben jenen „Langen Tag der StadtNatur“ auch für Braunschweig forderte. „Warum? Weil man die Menschen nur durch authentisches Naturleben erreicht und weil es das Erleben der Natur vor der Haustür fördert“, erklärte Ratsherr Wolfgang Büchs (BIBS) in der Ratssitzung. Gleichzeitig sollen die Erholungsräume in der Stadt bekannter werden und, wenn es nach der Vorstellung der BIBS geht, darüber hinaus auch neue Zielgruppe erreicht. „Es würde die Attraktivität der Stadt fördern“, betonte Büchs abschließend. 

Dem schloss sich so auch Ratsherr Reinhard Manlik (CDU) an. Die Veranstaltung sei Werbung für alle Akteure, die auch sonst vernünftige Sachen ins Leben rufen. Manlik befürwortete zudem das weitere Vorgehen zum „Langen Tag der StadtNatur.“ Geplant ist dieser nämlich zunächst nur für ein Jahr. Danach soll geschaut werden, wie die Resonanz war und ob sich weitere Veranstaltungen auszahlen würden.

Bürger für Natur sensibilisieren

Anke Schneider. Foto: Die Linke

Unterstützung bekam der Antrag auch aus Reihen der Fraktion Die Linke. Ratsfrau Anke Schneider erläuterte: „Braunschweig ist eine wachsende und industriell geprägte Stadt. Aber wir haben hier einen Vorteil: Fast jeder Bürger kann ein Stück Natur fußläufig erreichen. Dennoch liegt es nah, dass die Natur im Leben gar nicht mehr wahrgenommen und gewürdigt werden. Der Tag soll dazu beitragen, Bürger wieder für die Natur zu sensibilisieren. Vielleicht ist es auch ein Anstoß für das Umdenken der Verhaltensweisen einiger Bürger.“ Gleichzeitig unterstrich Schneider die Wichtigkeit von Werbung zum „Langen Tag der StadtNatur“. Denn: Nur in den Städten, in denen viel Werbung gemacht wurde, wurde der Tag gut angenommen, betonte die Ratsfrau.

Gegen den Antrag der BIBS stimmten letztlich nur die Politiker der AfD-Fraktion, die einen geplanten runden Tisch ablehnten. Daher sei nach Auffassung der Partei auch dem Antrag so nicht zuzustimmen.

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