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Einführung von Pfarrerin Maria Schulze im Klinikum Braunschweig

5. April 2018
Über die offizielle Einführung von Pfarrerin Maria Schulze (Mitte) in ihr Amt als Krankenhausseelsorgin freuten sich (v.l.n.r.) Pfarrerin Ulrike Dedekind, Landeskirchenrat Jörg Willenbockel, Pfarrerin Dorit Lau- Stöber (Stendal), Pfarrerin Maria Schulze, Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert, Pröpstin Uta Hirschler und Pfarrerin Astrid Berger. Foto: Kinikum Braunschweig/Jörg Scheibe
Braunschweig. Am gestrigen Mittwoch wurde Pfarrerin Maria Schulze in ihr Amt als evangelische Krankenhausseelsorgerin an den Standorten Holwedestraße und Salzdahlumer Straße des Klinikums Braunschweig in einem Gottesdienst von Pröpstin Uta Hirschler und Jörg Willenbockel offiziell in ihr Amt eingeführt, heißt es in einer Pressemitteilung des Klinikums.

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Schulze ist Nachfolgerin von Pfarrer Christian Anton, welcher letztes Jahr aus seinem Amt als Krankenhausseelsorger verabschiedet wurde. Mit einer Vollzeit-Stelle begleitet sie im Klinikum Braunschweig vor allem Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen am gesamten Standort Holwedestraße (Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Hals-, Nasen- und Ohrenklinik, Klinik für Unfallaufnahme und Orthopädie sowie die Abteilung für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie) und am Standort Salzdahlumer Straße im Herzzentrum. Die Stelle wird von der evangelischen Landeskirche in Braunschweig finanziert und vom Klinikum Braunschweig unterstützt. Damit gehört Maria Schulze zu einem Team von mehreren Seelsorgerinnen und Seelsorgern im Klinikum Braunschweig. Sie ist auch in der Rufbereitschaft im Einsatz, welche die derzeit Seelsorge 365 Tage im Jahr in Notfällen für das Klinikum vorhält.

„Besonders am Herzen liegt mir die Seelsorge für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, also u. a. für Pflegekräfte und die Ärzteschaft und weiteren Berufsgruppen im Klinikum. Die Arbeit mit und an schwer- und schwerstkranken Kindern und Erwachsenen in unserem Klinikum ist hoch anspruchsvoll. Das kann auch emotional herausfordernd sein. Dann biete ich mich als Gesprächspartnerin an. Gespräche mit der Seelsorge sind absolut vertraulich, weil sie unter das Seelsorgegeheimnis fallen“, erklärt Pfarrerin Maria Schulze. Fast ihr ganzes Berufsleben hat Schulze ihren Arbeitsschwerpunkt in die Seelsorge gelegt. In den vergangenen Jahren war sie als Pfarrerin in einer Kirchengemeinde sowie in der Forschung und in der Seelsorge tätig. Vor ihrem Start am Klinikum Braunschweig arbeitete sie als Krankenhausseelsorgerin am Universitätsklinikum Magdeburg und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Braunschweig, am Seminar für evangelische Theologie und Religionspädagogik und hat dort Studierende für das Lehramt in Grund- und Realschule vorbereitet.

Menschen ein offenes Ohr geben

Ihre Motivation, sich der Krankenhausseelsorge zuzuwenden beschreibt Maria Schulze wie folgt: „Ich bin sehr gern Seelsorgerin. Es liegt mir am Herzen, den Menschen im Krankenhaus ein offenes Ohr zu geben. Denn die Zeit im Krankenhaus ist oft mit gemischten Gefühlen verbunden. Als Seelsorgerin ist es mir wichtig zuzuhören. Ich bringe keine fertigen Antworten oder Lösungen mit. Ich verstehe mich als Begleiterin, die Zeit mitbringt und einfach da ist, wenn es gewünscht wird. Oft geht es im Gespräch darum, Gedanken zu sortieren und aussprechen zu können, was einen gerade bewegt. Manchmal geht es darum, nach Kräften und Ressourcen Ausschau zu halten, neue Wege zu suchen oder die Situation gemeinsam auszuhalten. Einige wünschen sich dabei, im Glauben begleitet zu werden und dass wir gemeinsam beten oder ich sie segne.“

Zu den Angeboten der Seelsorge am Klinikum Braunschweig zählen beispielsweise:

• seelsorgerliche Gespräche mit Patientinnen und Patienten
• Begleitung und Beratung von Angehörigen und Mitbetroffenen
• Begleitung von Kindern und ihren Familien in der Kinderklinik
• Krisenintervention (Rufbereitschaft)
• Mitarbeit im Ethikkomitee (KEK)
• Sterbebegleitung
• Gestaltung und Begleitung in Abschiedssituationen
• Geistlicher Beistand in Gebet, Krankensalbung,
Krankenabendmahl oder -kommunion, Nottaufen, Segnung
• Gottesdienste
• Beratung und Seelsorge für die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter im Haus
• Seminare im Rahmen der innerbetrieblichen Fort- und
Weiterbildung
• Ausbildung und Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter

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