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Eintracht und der große Anreiz, den Ligaprimus zu schlagen

7. Dezember 2017 von
Derzeit ein Anführer des Löwenrudels: Jan Hochscheidt. Foto: Agentur Hübner
Braunschweig. Zum letzten Spiel der Hinrunde empfängt Eintracht Braunschweig am Freitagabend (18.30 Uhr) im Eintracht-Stadion Aufsteiger KSV Holstein Kiel. Gelingt der Elf von Trainer Torsten Lieberknecht der Coup gegen die überraschend top-platzierten Störche?

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„Großen Respekt, aber keine Angst“

Kiel marschiert und marschiert. Wer hätte gedacht, dass der KSV einen Spieltag vor dem Ende der Hinrunde am Platz an der Sonne glänzen, Eintracht Braunschweig dagegen im Niemandsland der Tabelle herum-vegetieren würde. Einen Vorgeschmack bot bereits das jähe Erstrunden-Aus der Löwen gegen die Störche im DFB-Pokal (wir berichteten) „Vor dem Pokal-Spiel gegen uns hatten die Kieler noch keinen Sieg, danach sind sie dann so richtig ins Rollen gekommen“, nimmt Torsten Lieberknecht einen Teil der „Schuld“ auf seine Kappe, aber: „Wir haben großen Respekt vor dem nächsten Gegner, aber sicherlich keine Angst.“

„Zum Gegner muss ich nicht viel sagen, da kommt der Tabellenführer und der Anreiz ist natürlich groß, diesen zu schlagen.“ Torsten Lieberknecht

Den Lauf der Mannschaft von Markus Anfang hat man seitdem auch in Braunschweig beobachtet: „Sie haben sich im Laufe dieser Hinrunde stetig entwickelt und stehen nicht unberechtigt da oben“, lobt Lieberknecht. Vielleicht bringt dieser Erfolg ja über Umwege noch etwas Unruhe beim kommenden Gegner. Immerhin soll der 1. FC Köln um Trainer Anfang buhlen, Topscorer Dominick Drexler (7 Tore/15 Vorlagen) soll ein heißes Thema bei Newcastle United sein. Sowas lenkt ab!

Vom internationalen Flair ist man in Braunschweig derzeit weit entfernt. Immerhin brachte der 2:0-Sieg in Ingolstadt Mut und Selbstvertrauen. Regeneration stand in der kurzen Woche im Vordergrund. Am Donnerstag begibt sich der Löwentross noch einmal doppelt auf den Trainingsplatz. Ken Reichel wird dabei von ein wenig Wehmut begleitet. Seine Schwalbe in Ingolstadt brachte ihm die 5. Gelbe Karte ein. Der Mannschaftskapitän wird von draußen zusehen müssen. Ansonsten hat sich im Vergleicht zur Vorwoche bei Eintracht Braunschweig nichts verändert – in diesen Zeiten ein positives Signal.

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