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Emin da Silva läuft für ein buntes Deutschland

21. April 2015
Empfang vor dem Altstadtrathaus (v.r.): Joachim Uebermuth, Aykut Günderen, Emin da Silva, ASB-Begleitteam. Foto: ASB/Bergmann

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Braunschweig. Weltoffenheit, Zuwanderung und Toleranz – der Extremsportler und Bremer ASB-Mitarbeiter Emin da Silva läuft für ein buntes Deutschland. Auf seiner knapp 500 km langen Route durch Deutschland, machte er am Montag, 20. April Halt in Braunschweig. Er beendete dort die 3. Etappe seines siebentägigen Laufs von Bremen nach Dresden. Vor dem Altstadtrathaus wurde er von Aykut Günderen, Vorsitzender des Ausschusses für Integrationsfragen der Stadt Braunschweig und Joachim Uebermuth, Geschäftsführer des ASB Braunschweig, in Empfang genommen.


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Emin da Silva (42) ist Jugendbetreuer in einem Bremer Flüchtlingswohnheim für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge und begeisterter Extremsportler. Im letzten Jahr absolvierte er einen sechstägigen Lauf vom Bremer Marktplatz zum Schloss Bellevue, um die Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck mit einem Spendenlauf für junge Flüchtlinge zu verbinden. In zahlreichen Projekten betreut der ASB Flüchtlinge, berät sie und fördert Integration. Emin da Silva möchte mit Laut-Aktionen dieser Art wachrütteln und Bürgerinnen und Bürger für dieses Thema sensibilisieren, erklärt er.

Sein Strahlen war groß, als er um Punkt 16 Uhr, bei schönem Sonnenschein am Altstadtrathaus einlief, nur wenige Sekunden nach seinem Begleitteam im Rettungswagen. Stolz und Freude konnte man deutlich in seinem Gesicht erkennen. Emin da Silva hatte die 3. Etappe mit 52,8 km Wegstrecke hinter sich gebracht. Aykut Günderen, Vorsitzender des Ausschusses für Integrationsfragen und Joachim Uebermuth, Geschäftsführer des ASB Braunschweig, applaudierten und jubelten Emin zu. Wieder bei Atem, stellte sich der Extremsportler unter anderem der Frage, warum er die 500 km lange Strecke auf sich nimmt. Häufig laufe er gegen den Schmerz, gegen ein Zwicken oder gegen die noch nicht vollständig auskurierte Erkältung – das alles zähle für ihn nicht. Mit diesem Lauf möchte er eine Botschaft in die Welt tragen und zum Nachdenken anregen. Aykut Günderen war sichtlich beeindruckt von der Leistung und dem Ehrgeiz. Als Andenken überreichte Aykut Günderen Emin da Silva ein Buch der Stadt Braunschweig und versprach, sich mit den nächsten Etappen zu beschäftigen. Joachim Uebermuth überreichte da Silva zudem einen Scheck in Höhe von 140 Euro (10 Euro für jeden gelaufenen Kilometer durch Braunschweig). Spendengelder kommen den vom ASB betreuten Kindern und Jugendlichen zugute.

Heute startete Emin da Silva vom Altstadtrathaus zur nächsten Etappe nach Halberstadt. Mit über 60 Kilometern gehört sie zu einer der längsten auf der Route nach Dresden. Begleitet wurde er vom ASB-Geschäftsführer Joachim Uebermuth. „Mir war es ein persönliches Anliegen, Emin zu begleiten. Ursprünglich hatte ich circa elf Kilometer geplant, aus denen bis nach Denkte etwa 21 Kilometer wurden; dank einer tollen Laufatmosphäre ein spontaner Halbmarathon“, erklärt Joachim Uebermuth. „Wir haben großen Respekt vor Emins Leistung und wollten ihm das auch zeigen“, so Uebermuth weiter. In Denkte fiel die Verabschiedung freundschaftlich aus. Nach kurzer Stärkung setzte Emin da Silva seinen Lauf Richtung Halberstadt fort.

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