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Ergebnisse sind da: So präsent ist die Innenstadt im Internet

12. Oktober 2017 von
Hans-Joachim Gras (new communication), Gerold Leppa und Stefan Urbanski (CIMA) stellten die Ergebnisse der Studie vor (v. li.). Foto: Alexander Dontscheff
Braunschweig. Insbesondere der Handel hat noch Nachholbedarf in Sachen Web-Präsenz, die Stadt Braunschweig steht dagegen sehr gut da. Das sind einige Ergebnisse des "Innenstadt-Online-Checks", den das Stadtmarketing - in dieser Form nahezu einmalig in Deutschland - in Auftrag gegeben hat.

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Wie stellen sich die Braunschweiger Innenstadt und ihre Akteure im Internet dar? Wie werden die verschiedenen Kommunikationskanäle wie etwa Social Media Plattformen bespielt? Was für ein Online-Gesicht der Innenstadt spiegelt sich in den Auswertungen wider? Welche Rückschlüsse können daraus gezogen werden? Und welche künftigen Aktivitäten ergeben sich daraus?

110 Innenstadtakteure untersucht

Die CIMA Beratung + Management GmbH und die new communication GmbH führten die Markt- und Wettbewerbsanalyse „Digitale Präsenz Innenstadt Braunschweig“ durch. Dafür wurden 110 Innenstadtakteure untersucht. Auffällig, dass zwar 90 Prozent eine Webseite haben, aber nur 37 Prozent eine, die für die mobile Nutzung optimiert ist, erklärte Stefan Urbanski von der CIMA. Das passe nicht zu dem veränderten Informations- und Kaufverhalten der Kunden. Noch problematischer sei aber die mangelhafte Sichtbarkeit bei der führenden Suchmaschine Google. Nur etwa die Hälfte habe einen Google My Business Eintrag, mit dem man zum Beispiel auch bei Google Maps auftauche. Von den 63 Akteuren aus dem Bereich Handel waren es sogar nur drei, die so einen Eintrag hätten.

Einzelakteur bestimmen das Bild

Auch bei den Quartieren sieht Urbanski Handlungsbedarf. Diese ließen eine gemeinsame Präsenz vermissen. Vor allem Einzelakteure bestimmten das Bild. Dagegen schneiden die Online-Angebote der Stadt Braunschweig sehr gut ab. Rang 31 unter 969 bewerteten Kommunen des quantitativen Facebook-Rankings und sogar Platz 8 bei der qualitativen Bewertung sprechen eine deutliche Sprache.

Positives Braunschweig-Gefühl

In einem zweiten Schritt wurde analysiert, welchen Ruf die „Marke Braunschweig“ im Internet hat. Dafür wurden 400 Millionen Internetquellen gescannt und letztlich 2.800 relevante Beiträge analysiert. „Das Braunschweig-Gefühl ist positiv!“, lautet das Fazit von Hans-Joachim Gras von new communication. 70 Prozent der Beiträge hätten eine neutrale, 25 Prozent eine positive Tendenz. Kultur und Freizeit seien hierbei die bestimmenden Themen.

Was ist zu tun?

Die Studie spricht auf Grundlage der festgestellten Defizite oder Entwicklungspotenziale verschiedene konkrete Maßnahmenempfehlungen aus. Das Stadtmarketing und die Braunschweig Zukunft GmbH haben zusammen mit dem Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V. (AAI) und der KreativRegion e. V. bereits einige dieser Ideen konkretisiert und auf den Weg gebracht. Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen, die eine Einschätzung ihres derzeitigen Internetauftritts bekommen möchten, können dafür ab sofort den Online-Basis-Check, der von der Braunschweig Zukunft finanziell gefördert wird, nutzen. Dieser Check bietet jedem Akteur die Möglichkeit, aus professioneller, externer Sicht den Status Quo seiner individuellen Online-Präsenz zu erfahren.

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Strategie ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben und die Akteure zu mobilisieren. Die von AAI und Marketing-Club Braunschweig initiierte Veranstaltungsreihe „Impulse“ greift Themen rund um die Digitalisierung auf, während das neue Workshop-Angebot der KreativRegion unter dem Motto „Raus aus Digitopia“ Einblicke in praktische Themen wie „Content und Social-Media-Marketing“ gibt. Auch andere Projekte dienen dem Ziel, die Braunschweiger Innenstadt und ihre notwendige Digitalisierung voranzutreiben. Aktuelle Beispiele dafür sind der Ausbau der BS Hotspots (kostenloses WLAN) als auch die Laserfrequenzmessung, die gerade ihr einjähriges Jubiläum feiern konnte.

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