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Erster Ärger um Flüchtlingsunterkunft in der Naumburgstraße

14. Januar 2016 von
Die Mieter eines Wohnkomplexes stören sich an der Beleuchtung der Flüchtlingsunterkunft, die Stadt sieht keine Lösung für das Problem. Foto/Video: Robert Braumann

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Braunschweig. Erst vor wenigen Tagen zogen die ersten Flüchtlinge in die Turnhalle in der Naumburgstraße ein – schon gibt es erste Unstimmigkeiten. Doch dabei geht es keineswegs um die neuen Mitbürger, einige Mieter eines angrenzen Wohnkomplexes stören sich an der Außenbeleuchtung, die von der Stadt angebracht wurde. „An Schlaf ist kaum zu denken, man hat das Gefühl ein Suchscheinwerfer leuchtet einem in die Wohnung“, so ein Anwohner zu regionalHeute.de.


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Man habe nichts gegen den Standort und die Flüchtlinge, aber wolle gerne wieder in Ruhe schlafen können, heißt es unisono. Die Stadt habe sich bisher nicht bereit erklärt etwas zu tun, um die Situation zu verbessern, schildern die Mieter der Redaktion. Sie wollen namentlich nicht genannt werden, haben Angst, dass man sie in die Rechte Ecke stellen könnte. Es ginge ihnen aber einzig und allein, um die störende Beleuchtung.  Man könne sich Blenden, eine niedrigere Wattzahl oder ähnliches vorstellen. „Es muss doch möglich sein die Halle ausreichend zu beleuchten, ohne den Wohnkomplex gegenüber mit zu bestrahlen“,  sagen sie. Die Lampen würden bereits seit Dezember brennen und da habe man die Stadt auch schon darauf aufmerksam gemacht. Die Antwort wäre dann vor wenigen Tagen gekommen. Inhaltlich gibt Rainer Keunecke, Pressesprecher den Sachverhalt so wieder:  „Die Außenleuchten an der Sporthalle sollen zum einen den Zugang zu den vor dem Eingang aufgestellten Sanitärcontainern ausleuchten und zum anderen eine Grundhelligkeit an der Außenseite der Halle gewährleisten, die aus Sicherheitsgründen notwendig ist. Im Vorfeld hatten Anwohner auch angemahnt, dass die Beleuchtung intensiviert werden müsse, da das Umfeld der Halle sehr dunkel sei. Die Helligkeit der Leuchten ist für diese Zwecke erforderlich und kann daher nicht reduziert werden. Dafür bittet die Stadt um Verständnis. Etwas Abhilfe dürften die inzwischen aufgestellten Sanitärcontainer bringen. Durch sie werden einige Außenleuchten aus der Blickrichtung der Anwohner, denen die Stadtverwaltung auf eine entsprechende Anfrage hin bereits geantwortet hat, verdeckt.“

„Container haben keinen Effekt“

Als die Redaktion bei den Mietern nachfragt, ob durch die Container eine Besserung eingetreten sei, winken die nur müde ab. „Die Container haben leider keinen Effekt gehabt. Die Lampen sind höher angebracht als die Containeroberkante. Das Erdgeschoss würde davon profitieren, dort sind jedoch Außenjealousien vorhanden. Für das erste Obergeschoss haben die Container leider keinen Effekt“, so ein Anwohner. Eine Mieterin berichtet, dass sie natürlich Jalousine angebracht hätte, doch durch den Stand er Lampen an der Halle, wäre es dennoch sehr hell bei ihr in der Wohnung. Durch den Gang an die Öffentlichkeit erhoffen sie sich doch noch eine Lösung. „Es muss doch eine Möglichkeit geben, diese Situation für alle Seiten befriedigend zu lösen“, so der Tenor. 

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