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Erstes Zwischenfazit für „Denk deine Stadt“

25. November 2015 von
In mehr als 5.500 Beiträgen haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit wahrgenommen, der Stadtverwaltung mitzuteilen, was ihnen in Braunschweig fehlt, wo sich die Stadt verändern und wo sie so bleiben soll wie sie ist. Foto: Sina Rühland

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Braunschweig. In mehr als 5.500 Beiträgen haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit wahrgenommen, der Stadtverwaltung mitzuteilen, was ihnen in Braunschweig fehlt, wo sich die Stadt verändern und wo sie so bleiben soll wie sie ist.


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Was sich die Braunschweigerinnen und Braunschweiger für das Zukunftsbild wünschen und wie die gesammelten Ideen und Anregungen ausgewertet wurden, erläuterten Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer und urbanista-Geschäftsführer Julian Petrin am Mittwoch. „Die Bürgerinnen und Bürger haben das Angebot angenommen, uns zu sagen, was ihnen fehlt und wo sie Veränderungspotenzial sehen“, freute sich Leuer über die Beteiligung.

Die gesammelten Ideen wurden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von urbanista aufbereitet. „Wir haben jeden einzelnen Beitrag kategorisiert und danach ausgewertet, was verändert oder erhalten werden soll und wo etwas dazukommen soll. So konnten wir einerseits Zukunftsaufgaben formulieren und andererseits Schwerpunkträume identifizieren, die sich nicht zwangsläufig an den bekannten Stadtbezirksgrenzen orientieren“, erklärte Petrin.

29 Zukunftsaufgaben konnten auf diesem Weg ausgemacht werden. Die Braunschweig wollen besonders die Parkanlagen erhalten und verschönern, machen sich Gedanken um die zentralen Plätze der Stadt und um den öffentlichen Nahverkehr. Auch der Wunsch nach Orten für Populär und Sozialkultur sei stark ausgeprägt. Viele Beiträge befassen sich auch mit der Innenstadt, die den Bürgern besonders am Herzen zu liegen scheint.

Auf Grundlage der Beiträge wird nun weiter gearbeitet. Derzeit werden jedem Schwerpunktraum auf Grundlage der Beiträge spezifische Zukunftsaufgaben zugeordnet.

29 Zukunfstideen, Foto: Robert Braumann

29 Zukunfstideen, Foto: Robert Braumann

„Um mit diesen Profilen weiter zu arbeiten, gibt es die Gläserne Werkstatt am 11. Januar im Kongresssaal der Stadthalle. Dort wollen wir gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Expertinnen und Experten mögliche Lösungen für die Zukunftsaufgaben in den Schwerpunkträumen erarbeiten“, erläuterte Leuer. Er appellierte an die Bürger sich auch hier wieder einzubringen.

Die Lösungen fließen in einen Entwurf für das Zukunftsbild ein, der in einer weiteren Veranstaltung im kommenden Jahr vorgestellt wird. Auch dann besteht wieder die Möglichkeit, sich einzubringen, bevor das Zukunftsbild abschließend dem Rat der Stadt zum Beschluss vorgelegt wird. Leuer betonte, dass am Ende alles in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept zusammenfließen solle. Die aktuelle Bürgerbeteiligung würde zudem nicht aktuelle Planungen verhindern oder hinauszögern, man würde die Erkenntnisse, die sich jetzt ergeben schon mit einfließen würden und man ständig um Verbesserung bemüht sei. Dabei wäre in den letzten Monaten auch schon einiges in die Tat umgesetzt worden. Das gesamte Zwischenfazit finden Sie hier.

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