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26. September 2014
Europas lange Nacht der Forscher: Wissenschaft zum Greifen und Begreifen
von |
mit Fotogalerie

Am heutigen Freitag fand am Braunschweiger Schloss die "Braunschweiger European Researchers‘ Night" statt und lockte zahlreiche Besucher an. Fotos: Anke Donner
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Braunschweig. Mit rund 40 Programmpunkten hat das Haus der Wissenschaft Braunschweig am heutigen Freitag von 15 bis 24 Uhr den Forschergeist der Besucher geweckt und in Mitmach-Aktionen, Vorträgen, Experimenten und bei Livemusik, Forscher und neugierige Menschen zusammengebracht.


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Höhepunkt der „Braunschweiger European Researchers‘ Night“ war am Abend die Forscherwette: Gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Johanna Wanka wettete das Haus der Wissenschaft, an diesem Tag 1.000 Forscher auf dem Schlossplatz zu versammeln (BraunschweigHeute.de berichtete).

Freuten sich über die gewonnene Wette: Gerold Leppa, Dr. Karen Minna Oltersdorf, Dr. Anja Hesse und Prof. Dr.-Ing. Jürgen Hesselbach.

Die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić übernahm die Schirmherrschaft für den Forschertag, der deutschlandweit nur in Braunschweig stattfand. Insgesamt fand die heutige Aktion in 300 Städten in ganz Europa statt. Klar, dass der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung Haus der Wissenschaft Braunschweig, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Hesselbach, stolz auf das Ereignis war. „Es ist eine klasse Idee, dass wir versuchen, die Forscher zusammenzubringen und zeigen können, dass hinter der Wissenschaft auch nur Menschen stecken. Ich freue mich sehr, dass wir das als einzige Stadt in Deutschland tun können“, freute sich Hesselbach am Nachmittag.

„Jeder Forscher kann sich, unabhängig von seinem Institut, hier präsentieren. Wir möchten den Menschen die Wissenschaft näher bringen und Begegnungen mit den Forschern schaffen. Es ist schwer einzuschätzen, wie viele Menschen heute hier sind. Aber nach dem, was wir bisher erlebt haben, sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, ergänzt Dr. Karen Minna Oltersdorf, Geschäftsführerin Haus der Wissenschaft Braunschweig.

Bevor um 18 Uhr die „Wettkandidaten“ auf dem Schossplatz ihre Schirme aufspannten, begrüßten Dr. Karen Minna Oltersdorf und Prof. Dr.-Ing. Jürgen Hesselbach die Besucher auf dem Schlossplatz und dankten für das große Engagement. Ebenfalls auf der Bühne waren Braunschweigs Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse, sowie Gerold Leppa vom  Stadtmarketing Braunschweig.

Die 1.271 Forscherinnen und Forscher, die zur Wette erschienen waren, wurden am Abend noch von der niedersächsischen Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić und der Kulturdezernentin der Stadt Braunschweig Dr. Anja Hesse von der Bühne aus begrüßt.

Beim „Elevator Pitch“: während einer Fahrt auf der Rolltreppe gibt es von Infektionsforscherin Julia Holski einen wissenschaftlichen Kurzvortrag. 

Beim „Elevator Pitch“: während einer Fahrt auf der Rolltreppe gibt es von Infektionsforscherin Julia Holski einen wissenschaftlichen Kurzvortrag.

Forschung erforschen

Im Rahmen des vielfältigen Programms konnten die zahlreichen Forscher sich und ihre Arbeiten in innovativen Mitmach-Formaten für Kinder und Erwachsene präsentieren.

So konnten sich die Besucher beispielsweise in der „Lebenden Bibliothek“ noch bis Sonntag in der Stadtbibliothek beispielsweise statt eines Buches, einen Forscher ausleihen.

Noch schneller an Wissen kommen die Besucher beim „Elevator Pitch“: Während einer Fahrt auf der Rolltreppe gibt es einen wissenschaftlichen Kurzvortrag zu hören. Diese und weitere spannende Aktionen sollen möglichst viele Besucher auf den Braunschweiger Schlossplatz bringen.

An vielen anderen Ständen gab es Wissenschaft zum Anschauen, Anfassen und ausprobieren. Im Foyer der Schloss-Arkaden stellten junge Forscher ihre erfolgreiche Projekte aus „Jugend forscht“ vor, während draußen auf dem Platz die Ostfalia-Studentenband „Sunny side Up“ für musikalische Unterstützung sorgte. Ein rundum gelungnerer Tag, der bestimmt nicht nur Forscher und Wissenschaftler begeisterte. Eine Wiederholung im nächsten Jahr soll wohl schon so gut wie sicher sein.

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