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Feuerwanzen – Keine Gefahr für Mensch und Hund

1. Juli 2017 von
regionalHeute.de fragte NABU-Mitarbeiter Henning Riechers, was man bei den Feuerwanzen alles beachten sollte. Foto: Pixabay
Wolfenbüttel. Ob im Garten oder auf dem Spielplatz, die Feuerwanzen besiedeln gerade im Sommer viele Grünflächen und fühlen sich bei den warmen Temperaturen richtig wohl. regionalHeute.de fragte NABU-Mitarbeiter Henning Riechers, ob man die Tierchen meiden sollte und ob sie gefährlich für Kinder sind.

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Henning Riechers erklärt gegenüber regionalHeute.de, dass die Wanzen weder für Erwachsene noch für Kinder oder Tiere gefährlich sind. Wenn sie sich bedroht fühlen, können sie jedoch einen unangenehmen Geruch aussondern, der aber ebenfalls „unbedenklich ist“. Auch für die Pflanzen im heimischen Garten bestehe daher keine große Gefahr. Feuerwanzen ernähren sich hauptsächlich von Pflanzensamen und gelten deshalb selbst bei größerem Auftreten nicht als Schädlinge. „Möglicherweise aber als sogenannte Lästlinge, zumindest in den Augen skeptischer Menschen, denen der Anblick dieser Tierchen nicht behagt“, ergänzt Riechers gegenüber regionalHeute.de.

Lieblingszeit: Der Sommer

 „Meinem Eindruck nach kann man nicht sagen, dass die Feuerwanze dieses Jahr häufiger vorkommt als sonst“, erklärt Riechers im Hinblick auf die Vermehrung der Tierchen und erläuterte gleichzeitig, warum sie gerade zur Sommersaison häufig sieht. Demnach mag es die Feuerwanze warm, trocken und sonnig. Deshalb trete an sonnenexponierten Stellen auf, die eben diese Bedingungen bieten. Da sie sehr gesellig sei, treten sie an geeigneten Stellen in großer Zahl auf, sodass man vielleicht denken könnte, es bereite sich eine Plage für das nächste Jahr vor. „Dem ist aber gewiss nicht so“, betont der NABU-Mitarbeiter.

Nicht töten, sondern aufsammeln

Während man im Garten oft einige Tiere beobachten kann, sei Riechers kein Fall bekannt, indem Feuerwanzen auch das Innere von Wohnungen oder Häusern befallen haben. Sollte jemand im Garten gegen seine Feuerwanzen vorgehen wollen, empfehle er das Absammeln und anschließende Aussetzen. „Das ist ja sehr einfach, weil sich alle Tiere mehr oder weniger zusammen aufhalten“, ergänzt er. Er erinnert gleichzeitig daran, dies jedoch vor der Vermehrung zu tun. Feuerwanzen bilden nämlich nur eine neue Generation pro Jahr.

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