Anzeige

Flüchtlinge: Rat berät über Standortkonzept

20. Dezember 2015 von
Die geplanten Standorte zur Unterbringung der Flüchtlinge. Foto: Stadt Braunschweig

Anzeige

Braunschweig. Zu seiner nächsten Sitzung kommt der Rat der Stadt Braunschweig am Montag, 21. Dezember, um 14 Uhr, zusammen. Auf der Tagesordnung steht die dauerhafte Unterbringung von Flüchtlingen an 16 dezentralen Standorten und die Auswirkungen der VW-Krise auf den Haushalt der Stadt Braunschweig.


Anzeige

Ab Januar wird Braunschweig 437 Flüchtlinge dauerhaft aufnehmen. Daraufhin hatte die Stadtverwaltung ein Konzept entwickelt. Bis zu 100 Menschen sind laut dieses Konzeptes pro Wohneinheit vorgesehen. Die ersten Wohnanlagen könnten innerhalb der nächsten sechs Monate stehen. In einer ersten Phase sollen die Menschen in Turnhallen untergebracht werden, da der Aufbau der Standorte noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Vorgesehen sind dafür die Sportstätten in der Naumburgstraße, der Moselstraße und in Watenbüttel. Die Zahl der Asylsuchenden könnte im Laufe des Jahres noch auf die doppelte Anzahl steigen. Bei einer Zuweisung von 1000 Flüchtlingen geht die Stadt von einer Belastung von rund 80 Millionen Euro für den Haushalt aus. Eine partielle Kostenerstattung würde laut der Stadtverwaltung erst in zwei Jahren erfolgen. Folgende Orte wurden ausgewählt: Bienrode, Im großen Moor, Gartenstadt, Elzweg, Gliesmarode, Hungerkamp, Hondelage, Ackerweg, Lamme, Bruchstieg, Melverode, Glogaustraße, Ölper, Biberweg, ehemalige Schule, Östliches Ringgebiet, ehemaliges Kreiswehrersatzamt, Rautheim, Braunschweiger Straße, Rühme, Flachsrottenweg, Rüningen, Unterstraße, Siegfriedviertel, Beethovenstraße, Stöckheim, Mascherorder Weg, TU, Mendelssohnstraße, Volkmarode, Ziegelwiese-Ost, Watenbüttel, Celler Heerstraße. Die Unterbringung soll dann überwiegend in Häusern in Leichtbauweise erfolgen. Grundsätzlich hatten die Ratsfraktionen Zustimmung signalisiert, es gab aber auch Kritikpunkte an einzelnen Standorten, die sicherlich noch einmal auf den Tisch kommen werden.

Haushalt im Mittelpunkt

Ein weiterer Tagesordnungspunkt beschäftigt sich mit dem Haushalt. Durch die VW-Krise werden der Stadt voraussichtlich Einnahmen aus der Gewerbesteuer verloren gehen. In einer mündlichen Mitteilung wird es einen Überblick zu Sachstand und Konsolidierung geben. Die Debatte im Großen Sitzungssaal des Rathauses, kann vor Ort auf den Besucherplätzen oder live im Internet verfolgt werden. Die Ratssitzung ist als Live-Stream unter http://www.braunschweig.de/ratssitzung abrufbar. regionalBraunschweig.de ist vor Ort und wird zeitnah über die Entwicklung vor Ort berichten.

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 0531 / 609 456 92
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006