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Flüchtlingsunterbringung: Kreiswehrersatzamt vom Tisch

7. April 2016 von
Das Kreiswehrersatzamt. Foto: Sina Rühland

Braunschweig. Die Zuweisung vom Flüchtlingen in die Stadt Braunschweig ist in den letzten Wochen stark zurückgegangen. Bisher hat die Stadt 318 Menschen dauerhaft aufgenommen. Am Freitag sollen deshalb Anpassungen bei der Flüchtlingsunterbringung öffentlich gemacht werden. Im Sozialausschuss am Donnerstag wurden schon einige Details genannt.


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Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke, sagte im Sozialausschuss, dass man trotz intensiver Verhandlungen mit dem Land keine Einigung über die Nutzung des Kreiswehrersatzamtes als Flüchtlingsunterkunft habe erzielen können. Man hätte nach dem letzten Sachstand das Gebäude nur bis zum März 2017 nutzen können. „Bestenfalls hätten wir Menschen dann nach dem Umbau ein halbes Jahr unterbringen können und für die Sanierungen einen siebenstelligen Betrag aufwenden müssen, davon haben wir nun Abstand genommen.“ Durch den Rückgang der Flüchtlingszahlen würden die rund 200 geplanten Plätze aktuell nicht fehlen. „Ich bedauere es sehr, dass dieser Standort nicht genutzt werden kann, aber unter dieses Voraussetzungen war es nicht sinnvoll“, so Hanke. Momentan habe man 512 Plätze für die Unterbringung von Flüchtlingen.

Leichtbauhallen nach hinten gestellt

Die Planungen für die Leichtbauhallen würde man zudem nach hinten stellen, aber nicht völlig verwerfen. Man werde noch einmal in Ruhe auf die Standorte schauen, die man ursprünglich angedacht habe, so Hanke. Am Hungerkamp werden nun voraussichtlich keine Leichtbauhalle aufgestellt. Man werde standortunabhängig weiter planen. „Um flexibel zu bleiben, arbeiten wir aber weiterhin an einem Konzept, damit wir, falls die Flüchtlingszahlen wieder steigen, Pläne in der Schublade haben“, sagte Hanke. Ob und wann durch den Rückgang der Flüchtlingszahlen auch die belegten Turnhallen wieder freigegeben werden könnten, vermochte die Sozialdezernentin nicht zu sagen. „Wir werden hier eine Neubewertung nach den Sommerferien vornehmen.

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