Anzeige

Foto-Reportage über das „weiße Gold“

17. Februar 2017
Carsten Ueberschär, Leiter der Direktion Braunschweig der Volksbank BraWo, Andreas Hartmann, Geschäftsführer der Stadtentwässerung Braunschweig, Dr. Lars Gorissen, Vorstand für Agrarwirtschaft und Rohstoffbeschaffung der Nordzucker AG, Fotograf Klaus-Peter Schleicher und Hans-Helmut Kruse, Norddeutsches Wasserzentrum e.V. Foto: BraWo
Braunschweig. Klaus-Peter Schleicher dokumentiert mit seiner Ausstellung in der Volksbank BraWo die moderne Produktion des Zuckers.

Anzeige

Seine Kindheit und die Rübenkampagnen jener Zeit haben Klaus-Peter Schleicher zu der Foto-Reportage „Die Rübe – das weiße Gold Norddeutschlands “ inspiriert. Die 48 schönsten Aufnahmen daraus sind vom 17. Februar bis zum 31. März während der Geschäftszeiten im Foyer der Volksbank BraWo am Berliner Platz zu sehen. Klaus-Peter Schleicher dokumentiert den Produktionsablauf von der Ernte bis zur Raffinerie. Seine Schwarz-Weiß Fotos erzeugen eine besondere Ästhetik.

Die Nordzucker AG als einer der führenden Zuckerhersteller Europas mit Hauptsitz in Braunschweig unterstützte ihn bei seinem Vorhaben. „Klaus-Peter Schleicher ist mit der Reportage ausgezeichnete Industriefotografie gelungen. Die Perspektiven, die er gewählt hat, beeindrucken selbst Kenner solcher Anlagen mit ungewöhnlichen Einblicken“, würdigte Dr. Lars Gorissen, Vorstand für Agrarwirtschaft und Rohstoffbeschaffung der Nordzucker AG, während der Vernissage am vergangenen Mittwoch.

Er verwies vor den rund 200 geladenen Gästen, die zugleich Teilnehmer des Grundwasserkolloqiums von TU Braunschweig und des Norddeutschen Wasserzentrums e.V. waren, auf die umweltfreundliche Produktion, die heutzutage ohne Wasserzufuhr und jeglichen Abfall auskomme. Die Besucher des Kolloquiums waren aus ganz Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und der Türkei nach Braunschweig gekommen.

„Gute Fotografie trifft Braunschweiger Traditionsindustrie“, überschrieb Carsten Ueberschär, Leiter der Direktion Braunschweig der Volksbank BraWo, seine Begrüßung. „Gerade im Braunschweiger Land waren und sind der Zuckerrübenanbau und die Verarbeitung zu Zucker eine der großen Wertschöpfungsketten. Wir finanzieren Landwirte, Maschinenringe und landwirtschaftliche Dienstleister in unserer Region. Deswegen freuen wir uns, dass wir den Platz für diese wunderbare Ausstellung zur Verfügung stellen können“, sagte Ueberschär.

Für Klaus-Peter Schleicher, Norddeutscher Fotomeister 1990/91, ist es bereits die 42. Ausstellung. „Ich verarbeite in meinen Reportagen stets Dinge, die mich besonders bewegen. Eine Rübenkampage in den Mittelpunkt einer Arbeit zu stellen, hängt mit meiner Kindheit zusammen. Bereits als kleiner Junge musste ich auf dem Feld helfen, um mit dem Tagelohn meine Familie zu unterstützen“, erzählt Schleicher von einer Motivation. Mit seiner Panasonic Lumix FZ 50 fertigte er in dem Reportage-Zeitraum rund 1200 Fotos an. Sie lassen besondere Blicke auf Rübenroder, Transportbänder, Zentrifugenstationen, Presstürmen und Wasseraufbereitungsanlagen zu.

Ergänzend zu den Fotografien präsentiert die Ausstellung die Geschichte des Zuckers unter besonderer Berücksichtigung der Region. Zu sehen sind eine Reihe historische Ansichten und Abbildungen von Zuckerfabriken aus dem Braunschweiger Land um 1900. Darunter befinden sich die ehemaligen Fabriken in Salzdahlum, Vechelde, Rautheim, Wendessen, Dettum und Vienenburg.

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006