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Gefahr von Wildunfällen steigt

10. November 2014 von
Augen auf beim Autofahren. In der dunklen Jahreszeit droht vermehrt die Gefahr von Wildunfällen. Symbolbild: Thorsten Readlein

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Braunschweig. Für die Autofahrer in der Region heißt es in den kommenden Monaten wieder besonders vorsichtig sein. Wildunfälle drohen. Schlechte Sicht und rutschige Fahrbahnen machen es besonders gefährlich. Im Winter lockt das Streusalz Rehe in die Gefahrenzone. Die Polizei hat einige Verhaltensregeln für den Ernstfall.


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In erster Linie gilt: Immer bremsbereit sein, bei Sichtkontakt das Lenkrad fest umfassen und den Fuß vom Gas nehmen. Vollbremsungen und Ausweichmanöver sind in jedem Fall zu vermeiden. Das macht einen Zusammenprall mit dem Tier natürlich wahrscheinlicher. Dafür ist die Chance höher nicht die Kontrolle über das Auto zu verlieren und im schlimmsten Fall gegen einen Baum zu prallen. Taucht Wild am Straßenrand auf, kann hupen helfen, um es zu vertreiben.

Was tun, wenn es kracht?

Wenn es zu einem Unfall kommt, dann sind weitere Dinge zu beachten. Erst einmal die Unfallstelle sichern und den Warnblinker anstellen sowie das Warndreieck aufbauen und die Warnweste anlegen. Dann unbedingt die Polizei verständigen. Die kann den Jagdpächter informieren. Dieser wird sich um die Entsorgung kümmern. Dazu muss er entscheiden, was mit einem verletzten Tier zu tun ist. Ist das Fahrzeug beschädigt, sollte dazu die Schadensaufnahme durch den Beamten erfolgen. Auch wenn es ein kleines Tier war und kein Schaden vorliegt, unbedingt die 110 wählen. Alles andere kann als Fahrerflucht ausgelegt werden. Wenn möglich das Tier von der Fahrbahn räumen. Das kann Folgeunfälle verhindern. Dabei immer die eigene Sicherheit im Auge haben. Ist ein größeres Tier nur verletzt, dann besteht die Möglichkeit, dass es aggressiv reagiert. Daran denken Handschuhe zu tragen, so können Infektionen vermieden werden.

Es passiert immer wieder

Allein die Öffentliche Versicherung hat in ihrem Geschäftsgebiet im vergangenen Jahr 1565 Wildunfälle verzeichnet. Besonders betroffen waren in der Vergangenheit die Strecke zwischen Mascherode und Stöckheim – im vergangenen Jahr waren es hier neun Unfälle. Allerdings wurden hier in der Vergangenheit Reflektoren angebracht, die die Situation verbessern sollen (BraunschweigHeute.de berichtete). Auch in Richtung Salzdahlum vor der Linkskurve kracht es relativ häufig, ebenso hinter dem Ortsausgang Richtung Heidbergsee. Das sind die Stellen, an denen Menschenstraßen sich mit Wildstraßen kreuzen.

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