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Gewalt gegen Behördenmitarbeiter – auch in Braunschweig

9. Februar 2017 von
Symbolfoto: Archiv

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Cuxhaven/Braunschweig. Im Landkreis Cuxhaven wurde kürzlich auf einen Veterinär geschossen. Anlässlich des Zwischenfalls hat der Landkreis Stade auf die zunehmende Aggression gegen Behördenmitarbeiter hingewiesen. Auch in Braunschweig kennt man die Probleme. 

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Stadtsprecher Rainer Keunecke, sagte gegenüber regionalHeute.de: „Auch Braunschweiger Behördenmitarbeiter werden mit aggressivem Verhalten konfrontiert. Das ist nicht nur bei Veterinären im Außendienst so, sondern beispielsweise auch beim Zentralen Ordnungsdienst (ZOD). In Braunschweig ist die Situation im Veterinärbereich insofern von der in ländlichen Regionen mit mehr landwirtschaftlicher Nutztierhaltung unterschieden, als die Veterinäre so gut wie nie bei Landwirten Nutztiere entnehmen müssen, mit unmittelbaren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Existenz. In der Regel geht es in Braunschweig um Heimtiere wie zum Beispiel Hunde, die auffällig geworden sind, oder wenn der Verdacht besteht, dass Heimtiere nicht artgerecht gehalten werden. Bei solchen Tierhaltungskontrollen kommen Beleidigungen, aggressives Vorgehen oder körperliche Angriffe immer wieder vor. Das ist nicht neu. Die emotionale Belastung bei den Tierhaltern ist oft sehr hoch. Ist der Halter als problematisch bekannt oder wird eine problematische Situation vermutet, nehmen die Veterinäre kollegiale oder auch polizeiliche Unterstützung in Anspruch.“

Alarmierungssystem im Büro

Zur Vorbeugung ergreife man einige Maßnahmen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst, nicht nur der Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz, werden umfassend vorbereitet, um in heiklen Situationen angemessen agieren zu können:  Es gibt Deeskalationsseminare für Außendienstmitarbeiter, psychologische Schulung, Verhaltenstraining durch die Polizei. Auch ein Alarmierungssystem im Büro wurde im Fachbereich Bürgerservice, Öffentliche Sicherheit eingeführt“, so Keunecke. 

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