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Gewinner des Wettbewerbs Ressourceneffizienz für die Region prämiert

1. März 2018
Drei Gewinner wurden beim „Wettbewerb Ressourceneffizienz für die Region“ prämiert. Fotos: Regionale EnergieAgentur e.V.
Region. Die Volksbank BraWo Projekt GmbH, die Gemeinde Schwülper und die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe sind am Donnerstag von der Regionalen EnergieAgentur e.V. (REA) für besonders energiesparende Maßnahmen und Projekte ausgezeichnet worden.

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Insgesamt reichten elf Unternehmen und kommunale Einrichtungen aus der Region verschiedene Beiträge ein, mit denen sie den Verbrauch von Energie und Material deutlich senken konnten. „Alle Beiträge greifen zukunftsträchtige Themen wie Ressourcenknappheit, Umweltschutz und alternative Energien auf. Sie zeigen, mit welchen Maßnahmen die Teilnehmer ihre Energiebilanz verbessern, den Abfall reduzieren oder Arbeitsprozesse verbessern“, sagt Thomas Krause, Vorsitzender der REA, auf der Prämierungsfeier im Kongresszentrum der Öffentlichen Versicherung Braunschweig.

Für die Jury aus Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung war die Bewertung der Beiträge auch in diesem Jahr spannend und sorgte für interessante Diskussionen. „Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die richtige politische Rahmensetzung auf das Engagement vieler Einzelner trifft. Die Wettbewerbsbeiträge sind gute Beispiele dafür“, sagt der Juryvorsitzende Prof. Gerhard Prätorius, Leiter der Geschäftsstelle Nachhaltigkeitsbeirat bei Volkswagen, der am Donnerstagnachmittag die drei Gewinner der Kategorien „Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“, „Kommunen“ und „kommunale Einrichtungen“ prämierte: Das Lilienthalhaus der Volksbank BraWo Projekt GmbH überzeugte mit einem ganzheitlichen Energiekonzept. Durch die elektrochrome Verglasung der Fassade und eine Folienkissenkonstruktion auf dem Dach des Atriums spart der Neubau am Forschungsflughafen Material und Betriebskosten. Zudem bezieht das Gebäude 50 Prozent des Strombedarfs aus einer Photovoltaik-Anlage.

Die Kinderkrippe Eichenkamp in Schwülper spart mit ihrem Neubau Energie durch die Installation einer Wärmepumpe, einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und einer Photovoltaik-Anlage. Mit dem Umbau ihrer Klärschlammbehandlungsanlage beeindruckten die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe die Jury des Wettbewerbs. Durch eine Umstellung der Prozesse, mit der die Menge des Klärschlamms reduziert werden konnte, gewinnt das Unternehmen Strom und Wärme. Dazu befeuert anfallendes Klärgas ein Blockheizkraftwerk, was Energie für den Eigenverbrauch erzeugt.
Für Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz sowie Schirmherr des Wettbewerbs, ist die Region prädestiniert für erfolgreiche Effizienzprojekte: „Die Teilnehmer haben gezeigt, was man machen kann, um effizienter, wettbewerbsfähiger und klimaschonender zu produzieren und wie das, was heute noch Abfall ist, morgen wieder Wertstoff sein kann“, sagt Lies in einer Videobotschaft. In der begleitenden Gesprächsrunde diskutierten die beiden Hochschulpräsidentinnen Prof. Anke Kaysser-Pyzalla und Prof.

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