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Glücksache: Post und Pakete vor Ostern

1. April 2015 von
Warnstreiks bei der Post: Briefe und Pakete vor Ostern werden zur Glücksache. Foto: Thorsten Raedlein

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Wolfenbüttel. Briefe und Pakete vor Ostern? Das wird wohl zur Glücksache. Mit Beginn der Frühschicht hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ihre Mitglieder bei der Deutschen Post AG bundesweit in 49 Postniederlassungen zu umfangreichen Warnstreiks aufgerufen.


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Von den Arbeitsniederlegungen betroffen sind in Niedersachsen und Bremen über 80 Teilbetriebsstätten der Brief- und Paketzustellung, wie zum Beispiel in Wolfenbüttel, Salzgitter, Celle, Emden, Aurich, Oldenburg, Meppen, Osnabrück, Wunstorf, Hildesheim, Hameln und anderer Standorte. Auch am Donnerstag soll die Arbeit niedergelegt werden.

ver.di fordert eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. „Wir wollen damit ein deutliches Zeichen gegen die Tarifflucht und den Vertragsbruch des Postvorstandes setzen“, so Jürgen Wolf, ver.di-Fachbereichsleiter für den Postbereich in Niedersachsen und Bremen. „Mit der Verkürzung der Wochenarbeitszeit schaffen wir für die Beschäftigten ein Stück mehr Zukunfts- und Planungssicherheit, nachdem der Postvorstand die Paketzustellung im großen Stil ausgliedert und die Arbeitsleistung in billigere Tarifverträge verschiebt.“

Die Gewerkschaft teilte auch mit, dass sie vor dem Arbeitsgericht Bonn eine Klage auf Unterlassung gegen die Deutsche Post AG eingereicht habe. Mit dem Aufbau eines flächendeckenden Netzes für die Paketzustellung in den hierfür zum Jahresanfang gegründeten 49 Regionalgesellschaften verstoße die Deutsche Post AG gegen den bestehenden Vertrag zum Schutz vor Fremdvergabe. Mit der Forderung nach Arbeitszeitverkürzung geben die Beschäftigten auch eine Antwort auf den Vertragsbruch der Post-Arbeitgeber beim Ausschluss der Fremdvergabe in der Zustellung. Für diese Schutzwirkung des Vertrages verzichten die Beschäftigten bisher auf Tarifleistungen in Höhe von etwa 160 Millionen Euro pro Jahr. Diese Schutzverträge bei der Post AG laufen noch bis Ende des Jahres. Die erste Verhandlungsrunde vom 19. März endete ohne Angebot. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 14. April in Berlin statt.

Post-Personalchefin Melanie Kreis zeigte kein Verständnis für die Warnstreiks: Die Post habe sich sehr konstruktiv mit der Verdi-Forderung auseinandergesetzt. Sie werde jetzt alles tun, um die Auswirkungen der Warnstreiks auf die Kunden zu beschränken.

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Glücksache: Post und Pakete vor Ostern

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Warnstreiks bei der Post: Briefe und Pakete vor Ostern werden zur Glücksache. Foto: Thorsten Raedlein

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Braunschweig. Briefe und Pakete vor Ostern? Das wird wohl zur Glücksache. Mit Beginn der Frühschicht hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ihre Mitglieder bei der Deutschen Post AG bundesweit in 49 Postniederlassungen zu umfangreichen Warnstreiks aufgerufen. 


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Von den Arbeitsniederlegungen betroffen sind in Niedersachsen und Bremen über 80 Teilbetriebsstätten der Brief- und Paketzustellung, wie zum Beispiel in Braunschweig, Wolfenbüttel, Salzgitter, Celle, Emden, Aurich, Oldenburg, Meppen, Osnabrück, Wunstorf, Hildesheim, Hameln und anderer Standorte. Auch am Donnerstag soll die Arbeit niedergelegt werden.

ver.di fordert eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. „Wir wollen damit ein deutliches Zeichen gegen die Tarifflucht und den Vertragsbruch des Postvorstandes setzen“, so Jürgen Wolf, ver.di-Fachbereichsleiter für den Postbereich in Niedersachsen und Bremen. „Mit der Verkürzung der Wochenarbeitszeit schaffen wir für die Beschäftigten ein Stück mehr Zukunfts- und Planungssicherheit, nachdem der Postvorstand die Paketzustellung im großen Stil ausgliedert und die Arbeitsleistung in billigere Tarifverträge verschiebt.“

Die Gewerkschaft teilte auch mit, dass sie vor dem Arbeitsgericht Bonn eine Klage auf Unterlassung gegen die Deutsche Post AG eingereicht habe. Mit dem Aufbau eines flächendeckenden Netzes für die Paketzustellung in den hierfür zum Jahresanfang gegründeten 49 Regionalgesellschaften verstoße die Deutsche Post AG gegen den bestehenden Vertrag zum Schutz vor Fremdvergabe. Mit der Forderung nach Arbeitszeitverkürzung geben die Beschäftigten auch eine Antwort auf den Vertragsbruch der Post-Arbeitgeber beim Ausschluss der Fremdvergabe in der Zustellung. Für diese Schutzwirkung des Vertrages verzichten die Beschäftigten bisher auf Tarifleistungen in Höhe von etwa 160 Millionen Euro pro Jahr. Diese Schutzverträge bei der Post AG laufen noch bis Ende des Jahres. Die erste Verhandlungsrunde vom 19. März endete ohne Angebot. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 14. April in Berlin statt.

Post-Personalchefin Melanie Kreis zeigte kein Verständnis für die Warnstreiks: Die Post habe sich sehr konstruktiv mit der Verdi-Forderung auseinandergesetzt. Sie werde jetzt alles tun, um die Auswirkungen der Warnstreiks auf die Kunden zu beschränken.

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