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GRÜNE: Hofreiter diskutiert über Mobilität und Arbeitsmarkt

19. September 2017
v.l. Dr. Anton Hofreiter, Andreas Blechner, Prof. Dr. Joachim Landrath, Stephan Krull, Juliane Krause. Foto: Grüne Braunschweig
Braunschweig. Im Haus der Kulturen trafen sich Politiker der Grünen mit sachkundigen Vertretern aus der Automobilindustrie zu einer zukunftsorientierten Podiumsdiskussion. Es ging um Mobilität, speziell um den Aspekt der Auswirkungen der Mobilitätswende auf den Arbeitsmarkt.

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Neben Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Bundestag waren auf dem Podium vertreten Andreas Blechner, Betriebsratsvorsitzender der Salzgitter Motorenwerke, Prof. Dr. Joachim Landrath von der Ostfalia, Bereich Elektromobilität, und Stephan Krull vom Arbeitskreis Zukunft der Automobilindustrie.

Bundestagskandidatin (Wolfenbüttel, Salzgitter) Ghalia El Boustami stellte die Gäste kurz vor, danach moderierte Juliane Krause, ebenfalls Kandidatin für Braunschweig, das Podiumsgespräch. Es herrschte Konsens, dass die Zeiten turbulent sind und neue Lösungen erdacht werden müssen. Die Denkmodelle reichten von einer Antriebswende, die auf Elektroantrieb oder Wasserstoffantrieb setzt bis hin zu einer umfassenden Mobilitätswende, die das ganze Verkehrssystem betrachtet.

Umdenken gefragt

Soziale Verwerfungen und massiver Arbeitsplatzabbau können nach Ansicht aller Podiumsteilnehmer nur durch technische Weiterentwicklung der Fahrzeuge, Forschung bei den Antrieben, Umdenken bei der Gewichtung der privaten Mobilität abgewendet werden. Darüber hinaus sei eine breit angelegte Debatte über die Veränderung und Neustrukturierung in der Arbeitswelt zwingend notwendig um den anstehenden Strukturwandel zu meistern.

Die Gewichtung der einzelnen Punkte war teils stark unterschiedlich. Das Publikum erlebte engagierte Redner, die sich ihrer Verantwortung bewusst waren, so auch Anton Hofreiter, der seine Vorstellung von Verkehrspolitik erläuterte, einer Politik, die zu mehr Umwelt- und Lebensqualität führen und trotzdem die Interessen der Beschäftigten nicht vernachlässigen soll.

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