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Haftstrafe nach sexuellem Übergriff in der LAB

8. Januar 2016 von
Amtsgericht Braunschweig. Symbolfoto: Sina Rühland

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Braunschweig. Eine Haftstrafe von zwei Jahren und vier Monaten hat ein mutmaßlich 21-Jähriger erhalten, der sich an einer Bewohnerin der Landesaufnahmebehörde (LAB) sexuell vergangen hatte. Verurteilt wurde er nun wegen sexueller Nötigung mit einer Waffe – dies teilte die Pressestelle des Braunschweiger Amtsgerichtes auf Anfrage mit. Die Tat ereignete sich Ende August in einem Zelt auf dem Gelände. 


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Nach Angaben der Braunschweiger Zeitung soll der Angeklagte weder ein Geständnis abgelegt noch Einsicht gezeigt haben. Dem Mann sei zur Last gelegt worden sein, er habe sich nachts in einem Zelt an die schlafende 26-Jährige herangemacht, ihr eine Ohrfeige gegeben, sie mit einem Schlagring bedroht und dann sexuell berührt haben. Während der Tat sollen sich noch bis zu 50 Menschen in diesem Zelt aufgehalten haben. Als die Frau schrie, seien auch die neben ihr liegenden Geschwister aufgewacht. Dem Angeklagten solle nun nach Verbüßung der Freiheitsstrafe die Abschiebung drohen.

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