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Im Bus nach Kralenriede

9. Januar 2016 von
Die Busse nach Kralenriede sind oft sehr voll. Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Seit die Landesaufnahmebehörde in Kralenriede überbelegt ist, sind auch die Busse der Linien 416 und 436 oft sehr voll besetzt. Beschwerden über Diebstähle und Belästigungen sind an die Redaktion heran getragen worden. Was ist dran an den Anschuldigungen?


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Joachim Grande, Pressesprecher Polizei Braunschweig, sagte: „Unseren Mitarbeitern, die regelmäßig mit dem Polizeiinfomobil in Kralenriede für Bürgergespräche unterwegs sind, wurden solche Beschwerden auch schon in Einzelfällen zugetragen. Auf konkrete Nachfrage der Beamten wurde geantwortet, dass man keine Polizei informiert hätte. Dies bestätigt die Angaben unserer Sachbearbeitung, denen keine konkreten Anzeigen vorliegen.“ Deshalb hat der Sprecher einen Rat an die Betroffenen: „Insoweit kann ich nur raten und bitten, dass bei Belästigungen, Diebstählen oder anderen für die Polizei relevanten Vorkommnissen die Tat möglichst zeitnah gemeldet wird. Insbesondere Tatzeit und eine gute Beschreibung möglicher Täter sind dann wichtig.“ Sollte eine Häufung oder Konzentration derartiger Vorkommnisse festgestellt werden, werden in Abstimmung mit den Verkehrsbetrieben Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten, so der Sprecher.

„Sofort melden“

Christopher Graffam, Pressesprecher Verkehrs-GmbH ergänzt: „Die Buslinien 416 und vor allem die 436 sind in der Tat sehr voll besetzt. Das Angebot auf der 436 wurde daher erweitert und es werden vornehmlich 18 Meter Gelenkbusse auf diesen Linien eingesetzt. Belästigungen, Diebstähle oder auch Übergriffe in Bussen und Bahnen hat es schon immer gegeben. Dass sie auf diesen Linien nun vermehrt auftreten, können wir so nicht bestätigen, denn dazu brauchen wir auch konkrete Meldungen der Fahrgäste zu Vorfällen dieser Art. Unsere Fahrerinnen und Fahrer melden jeden Vorfall, wenn bekannt und angezeigt, umgehend über Funk in der Leitstelle. Dann kann auch sofort reagiert werden und nötigenfalls die Polizei eingeschaltet werden. Unsere Fahrerinnen und Fahrer können während der Busfahrt nicht das ganze Fahrzeug im Auge haben, da sie sich in erster Linie auf das sichere und störungsfreie Fahren konzentrieren müssen. Daher sollten Fahrgäste solche Vorfälle immer sofort melden oder auch umgehend eine Anzeige erstatten. Erst dann kann die Polizei ermitteln. Vermehrte Meldungen über Vorfälle in den Bussen der Linien 416 und 436 liegen uns nicht vor.Die Videobänder in den Fahrzeugen werden für 24 Stunden gesichert und dann aus Datenschutzgründen automatisch gelöscht. Wurde ein Vorfall angezeigt, kann die Videoaufzeichnung gesichert und ausgewertet werden. Daher ist es für uns und vor allem für die Polizei wichtig, dass Vorfälle in Fahrzeugen oder an Haltestellen sofort angezeigt werden. Eine Sichtung nach 24 Stunden ist dann nicht mehr möglich.“

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