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Im Video: Brand in Tiefgarage fordert sechs Verletzte

20. November 2015 von
Großeinsatz für die Feuerwehren und Rettungsdienste der Stadt. Über 40 Personen wurden aus dem Betreuten Wohnen in der Ilmenaustraße evakuiert. Foto/Video: 24-7aktuell(MD)

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Braunschweig. Brennende Autos in der Tiefgarage des Betreuten Wohnens in der Ilmenaustraße sorgten in der Nacht auf Freitag für einen Großeinsatz der Feuerwehren und Rettungsdienste. Über 40 Personen wurden aus dem vom hochsteigenden Qualm verrauchten Gebäude gerettet. Fünf Bewohner und ein Feuerwehrmann wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung im Städtischen Klinikum und im Marienstift behandelt.


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Offenbar hatte der Anlagentechnische Brandschutz anfangs nicht funktioniert. Dafür hätte laut Feuerwehr gesprochen, dass überhaupt Rauch in das Foyer des Betreuten Wohnens gedrungen sei. Rechtlich müssten Garagen von anderen Gebäudeteilen feuerbeständig und rauchdicht abgetrennt sein. Mit dem Einsatzstichwort „ManV 50“ (Massenanfall Verletzter) wurden daher spezielle Rettungsdiensteinheiten des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter Unfallhilfe und des Arbeiter-Samariter-Dienstes nachalarmiert. Ebenso wie weitere Führungskräfte und Ärzte. Auch die beiden Notärzte der Landkreise Peine und Wolfenbüttel wurden zur Einsatzstelle gerufen. An der Einsatzstelle wurden Behandlungs-Zelte aufgebaut.

Dichter Rauch und auslaufendes Benzin

Die Brandbekämpfung in der Tiefgarage sei schwierig gewesen. Aus einem der brennenden Fahrzeuge sei Benzin ausgelaufen. Auch die Wärmeentwicklung und der dichte Rauch habe den Einsatzkräften zu schaffen gemacht, weshalb sie sich nur mühsam und tastend fortbewegen hätten können.

Insgesamt waren zirka 200 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle sowie zum Besetzen der vakanten Wachen der Berufsfeuerwehr im Einsatz. Die Maßnahmen der Einsatzvorbereitung hätten aus Sicht der Feuerwehr gegriffen. Sowohl das ManV-Konzept, als auch die vorbereiteten Einsatzunterlagen zur Abschnittsbildung, das gegenüber dem bisherigen Analogfunk erweiterte Leistungsspektrum des Digitalfunks und die Zusammenfassung der Ortsfeuerwehren in Lösch- und Fachzüge hätten sich demnach bewährt.

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