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Bürgerinitiative will interkommunales Gewerbegebiet stoppen

1. August 2017 von
Im April hat sich eine Bürgerinitiative gegen das geplante Gewerbegebiet gebildet. Foto: Stadt Braunschweig
Braunschweig/Salzgitter. Mit dem Ziel, das geplante Interkommunale Gewerbe-und Industriegebiet „Stiddien – Beddingen“ zu verhindern, wurde im April für die Stadtbezirke 222, 223 die BürgerInitiative-SüdWest-BS gegründet. Darüber informiert die Bürgerinitiative in ihrer Pressemitteilung.

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Wie die BürgerInitiative-SüdWest-BS erklärt, ist das Kleinklima, das vom Biotop Ellernbruch (Stiddier Forst), dem Ellernbruchsee, dem Nordteich und einem Nebenteich erzeugt wird, nicht nur „die grüne Lunge“ für die Stadtbezirke 222,223, sondern auch für Braunschweig. Diese durch ein Interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet zu zerstören, wäre fatal.

Die Ziele der Bürgerinitiative

  1. Die Ansiedlung von nukleartechnischem Gewerbe auf dem Gebiet bei Geitelde, Stiddien, Timmerlah und Broitzem zu verhindern.
  2. Den Transport von mittel-und schwachradioaktivem Atommüll über den Übergabebahnhof Beddingen zum Einlagerungsschacht 2 zu verhindern, weil die Sicherheit der AnwohnerInnen bislang in keiner Weise berücksichtigt worden sind. Die Transporte sollen voraussichtlich ab 2022 durchgeführt werden. Die Ortschaften Geitelde, Stiddien, Timmerlah und Broitzem liegen unweit vom Übergabebahnhof Beddingen entfernt.
  3. Die Errichtung eines Eingangslagers für mittel-und schwachradioaktiven Atommüll auf dem Gebiet bei Geitelde, Stiddien, Timmerlah und Broitzem zu verhindern, da das BFE (Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit) händeringend ein entsprechend großes Gebiet sucht.

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