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Jeder Ton ist live – Gregor Meyle rockt den Wolters Hof

9. Juli 2017 von
Gregor Meyle sorgte am Samstagabend für Stimmung auf dem Wolters Hof. Fotos: Alexander Dontscheff
Braunschweig. "Jeder Ton ist live gespielt, deswegen sind wir auch so viele auf der Bühne!" Gregor Meyle und seine hochkarätig besetzte Band konnten den Wolters Hof am Samstagabend mit vielfältiger und handgemachter deutschsprachiger Musik begeistern. Das dreitägige Open Air endet am Sonntag mit dem Auftritt von Dieter Thomas Kuhn.

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„Bei der Veranstaltung handelt es sich nicht um das Wolters Hoffest, sondern um eine in diesem Jahr erstmals stattfindende Open Air Reihe auf dem Wolters Hof“, betont Anton Spry, Pressesprecher des Veranstalters Undercover, der gemeinsam mit der Brauerei Ausrichter der Konzertreihe ist. Die Location konnte ihre Vorzüge gleich am ersten Abend unter Beweis stellen, als es am späten Freitagabend zu einem kurzen aber heftigen Gewitter kam. „Das Konzert der Band Silent Radio wurde kurz unterbrochen und die Zuschauer konnten in einer angrenzenden Halle Schutz finden. Das hat super geklappt und fast alle sind geblieben, als das Konzert fortgesetzt wurde“, so Spry.

Für den authentischen Klang hatte Gregor Meyle einige Musiker mit dabei.

Am Samstagabend hatte der Wettergott ein Einsehen. Gregor Meyle, der seinen Karrierestart einer Castingshow mit Stefan Raab zu verdanken hat, konnte das Publikum ungestört und bei warmen Temperaturen bei Laune halten. Obwohl seine Texte meist Zwischenmenschliches thematisieren, deckt er mit seiner Band musikalisch eine relativ große stilistische Breite ab. Neben Balladen gibt es auch flotte folkige Nummern, oder es rockt auch schon mal eine E-Gitarre. „Man sollte Songs nicht immer nur in traurigen Momenten schreiben“, lautet eine seiner Erkenntnisse, die er mit dem Publikum teilt. Dieses animiert er fleißig zum Mitmachen, um es gleich wieder zu beruhigen: „Euren Namen tanzen müsst ihr aber nicht!“

Wem es vor der Bühne zu voll wird, kann auf der angrenzenden Wiese bei Speis‘ und Trank entspannen.

Immer wieder gibt es kurze Einschübe wie den Rednex-Klassiker „Cotton Eye Joe“ in einer Kurzversion oder eine Reminiszenz an seine „Sing deinen Song“-Zeit. Als Udo Lindenberg-Imitator präsentiert er den Andrea Berg-Song „Ich hab dich tausend Mal belogen“. Allerdings nicht ohne Lindenberg gleich danach seinen Respekt zu zollen: „Einer der größten Künstler unseres Landes!“

Für sich selbst erhofft er sich eine ähnliche Karriere wie die Mitglieder des Buena Vista Social Clubs: „Einer meiner größten Träume ist, so lange es geht Musik zu machen.“ Im Laufe der Jahre wird man ihn dann bestimmt auch mal wieder in Braunschweig begrüßen dürfen.

Das Vorprogramm bestritt Jakob Bruckner.

Weitere Impressionen vom Konzert:

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