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7. Januar 2016
Joker – es wird weiter gewerkelt

Die angelieferten Steine sollen im Außenbereich verbaut werden. Foto: Robert Braumann
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Braunschweig. Es mutet an wie eine neverending Story – die geplante Neueröffnung des ehemaligen Jolly Joker zieht sich schon seit über zwei Jahren. Doch das Projekt ist keineswegs gestorben. Das zeigt auch ein aktuelles Bild vom Gelände, es wurden Steine angeliefert, mit ihnen soll im Außenbereich eine Mauer gebaut werden. Inhaber Abdullah Tunc verrät im Gespräch mit regionalBraunschweig.de den aktuellen Stand. 


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Die Aufregung in den sozialen Netzwerken war groß, als bekannt wurde, dass die Stadt Braunschweig dem ehemaligen Jolly Joker eine vorläufige Baugenehmigung erteilt hatte. Viele dachten, dass es nun endlich zur Neueröffnung kommt. Doch die Stadt hatte dem Inhaber einige Auflagen gestellt, die abgearbeitet werden mussten. Besonders die Installation einer elektroakustische Anlage (ELA), habe einige Zeit in Anspruch genommen, so Tunc. Über solch eine Anlage kann die Feuerwehr im Ernstfall mit den Menschen im Gebäude kommunizieren. „Es war allein schon schwierig eine Firma zu finden, die sich der Aufgabe gewachsen sah, solch eine Anlage bei uns zu installieren. Bei einer ELA müssen im gesamten Gebäude die Ansagen gleich deutlich und laut zu hören sein. Wer das Joker kennt, der weiß was das für ein Akt ist“, so Tunc. Doch die Arbeiten seien so gut wie abgeschlossen. In der kommenden Woche würden verschiedene Experten anreisen und die einzelnen Anlagen in dem Gebäude abnehmen. Der Inhaber möchte aktuell noch keinen genauen Eröffnungstermin nennen, auch um keine falschen Erwartungen zu schüren. „Intern haben wir eine klare Vorstellung, wann es losgehen soll, aber wir sind davon abhängig, ob die Bauverwaltung uns das Okay gibt“. Die angelieferten Steine sollen im Außenbereich als Mauer aufgebaut werden. „Dort gab es sehr unansehnliche Stellen, die sehr vermüllt waren, mit der Mauer werden wir das Gelände abgrenzen, aber natürlich erst, nachdem wir dafür die Baugenehmigung erhalten haben, erklärt Tunc. Eins stellte er ganz deutlich klar: „Wir wollen die Disco wieder eröffnen und haben auch nichts anderes vor, leider müssen wir immer wieder nachbessern und es zieht sich alles hin.“ Das soll nun aber bald ein Ende haben.


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