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Juli brachte dreimal so viel Regen wie üblich

2. August 2017 von
Stellenweise fiel im Juli dreimal so viel Regen als normal. Symbolfoto: Werner Heise
Region. Wir alle können uns wohl noch gut an die Überflutungen der vergangenen Tage erinnern. Unfassbare Wassermassen strömten durch die Städte und Ortschaften. Laut einer Auswertung des Deutschen Wetterdienstes gab es im Juli dreimal mehr Regen als das normalerweise der Fall ist.

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Damit gehört er zu den zehn niederschlagsreichsten Julimonaten seit Messbeginn 1881. Insgesamt war der Juli zwar ein warmer, aber auch sehr nasser Monat mit etwas zu wenig Sonnenschein. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.000 Messstationen. 

Tief „Alfred“ brachte Ende Juli sintflutartigen Regen. Mehrere Stationen in Niedersachsen meldeten in 48 Stunden über 150 Liter je Quadratmeter. Die Eckertalsperre im Harz in 72 Stunden sogar 302 Liter/Quadratmeter. An zahlreichen Messstellen entstanden neue Niederschlagsrekorde für den Juli. Große Fluten wälzten sich in der Folge einige Tage lang durch Städte und Dörfer.

So viel Regen fiel in unserer Region

An der Messstelle Braunschweig sind im Juli 138,7 Liter (Monatsdurchschnitt 57 Liter) je Quadratmeter Regen gefallen. In Dettum waren es 161,9 Liter (56 Liter), in Gifhorn-Kästorf 143,1 Liter (60 Liter), in Helmstedt-Emmerstedt 121,6 Liter (58 Liter), in Lehrte-Sievershausen 146,3 Liter (66 Liter), in Saltzgitter-Lichtenberg 214,5 Liter (70) und in Wolfsburg-Südwest 135,6 Liter (55 Liter). Spitzenreiter ist der Landkreis Goslar. In Langelsheim-Astfeld wurden 239,2 Liter Regen je Quadratmeter gemessen. Der Durchschnittswert liegt hier sonst im Juli bei 77 Litern. 

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