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Jungfernfahrten von EMIL und ENNO

13. Dezember 2015 von
ZGB-Verbandsdirektor Henning Brandes, Leiter der Unternehmensentwicklung bei der WestfalenBahn Dr. Stefan Bennemann und Oberbürgermeister Ulrich Markurth präsentieren die Westfalenbahn "EMIL". Fotos: Max Förster

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Braunschweig. Ganz nach Plan nahm am heutigen Sonntag nicht nur die neue Zuglinie ENNO, sondern auch EMIL von der WestfalenBahn GmbH ihren Betrieb auf. Dr. Stefan Bennemann, Leiter der Unternehmensentwicklung bei der WestfalenBahn besichtigte voller Stolz zusammen mit Oberbürgermeister Ulrich Markurth, und Henning Brandes, Verbandsdirektor des Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB), die neue Zuglinie, die für die nächsten 15 Jahre die stärkste Strecke im Verbandsgebiet zwischen den beiden größten Städten Niedersachsens Hannover und Braunschweig bedienen soll.


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Mit blau-grüner Farbe fuhr die neue Zuglinie EMIL (Emsland-Mittelland-Netz) pünktlich um 10.10 Uhr im Braunschweiger Hauptbahnhof ein. Die Euphorie über den planmäßigen Start des EMIL-Netzes war Dr. Stefan Bennemann ins Gesicht geschrieben. „Nach über viereinhalb Jahren Arbeit ist die Freude natürlich groß“, betonte der Leiter der Unternehmensentwicklung bei der WestfalenBahn und gleichzeitiger Leiter des EMIL-Projektes. Er begleitete das Projekt von der Planung bis hin zur Durchführung.

Auch "ENNO" trat seine Jungfernfahrt an.

Auch „ENNO“ trat seine Jungfernfahrt an.

Henning Brandes zeigte sich ebenfalls erfreut über den Start beider Linien. „Wir freuen uns mit der WestfalenBahn GmbH einen neuen, aber doch sehr erfahrenen Partner im Eisenbahngeschäft gefunden zu haben“, erklärte der Verbandsdirektor des ZGB. Mit den Doppelstockzügen, die eine Geschwindigkeit von etwa 160 Kilometer pro Stunde erreichen, könne man den Fahrgästen ein deutlich besseres Angebot machen, so Henning Brandes. „Mit ENNO und EMIL bieten wir unseren Fahrgästen moderne Züge mit ausreichend Kapazität und Komfort“, so Henning Brandes. Ulrich Markurth betont die positive Auswirkung auf den Öffentlichen Nahverkehr. „Wir wollen, dass mehr Menschen in unserer Region mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Also müssen wir hohe Standards und Komfort in den Fahrzeugen bieten und Reisezeiten verkürzen. Mit dem Start der WestfalenBahn in unserer Region machen wir wieder einen großen Schritt nach vorn. Die Züge werden moderner, der Fahrplan deutlich attraktiver.“, so Ulrich Markurth. Die Jungfernfahrt beschritt EMIL um 0.13 Uhr in Hannover. Um 10. 24 Uhr ging es dann mit ENNO weiter nach Wolfsburg.

Daten und Fakten zur WestfalenBahn „EMIL“

Die neue WestfalenBahn "EMIL"

Die neue WestfalenBahn „EMIL“

Rund 13.000 Fahrgäste sollen täglich die Schienenstrecke Braunschweig-Hannover nutzen, heißt es in einem Bericht des ZGB. 13 neue blau-grüne Doppelzüge des Modells KISS werden auf dieser Strecke eingesetzt, die mit einer Kapazität von 627 Sitzplätzen (35 davon erste Klasse), zusätzlichen Fahrradabstellmöglichkeiten und mit 160 Kilometern pro Stunde die Fahrgäste schnell und sicher zum Ziel bringen sollen. Die Züge sind barrierefrei gestaltet, besitzen über 202 Steckdosen und verfügen über W-Lan. „Das macht das Reisen gerade für junge Leute attraktiv“, so Henning Brandes.

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