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Müller: Prämie kein Schlüssel zum Erfolg der Elektromobilität

3. Januar 2017
Carsten Müller, Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied des CDU/CSU-Koordinationskreises Elektromobilität. Foto: Archiv/Sina Rühland
Berlin/Braunschweig. Ein halbes Jahr nach dem Start gibt es kaum Interesse an der Kaufprämie für Elektroautos. Bis zum 1. Januar 2017 wurden insgesamt lediglich 9.023 Anträge auf eine Prämie gestellt. Dazu erklärt der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller:

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„Die ernüchternden Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bestätigen meine grundsätzlichen Zweifel und überraschen mich nicht. Sie machen deutlich, dass eine Kaufprämie nicht der Schlüssel zum Erfolg der Elektromobilität ist. Vielmehr sind andere Hausaufgaben zu erledigen und die Technologie weiterzuentwickeln. Dazu zählt der Ausbau der Ladeinfrastruktur, um der Reichweitenangst der Käufer zu begegnen. Dazu zählt aber auch, dass Alltagstauglichkeit sowie Nutzwert von E-Autos als Mehrzweckfahrzeuge gesteigert werden müssen. Hier liegen sie immer noch hinter herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren zurück.

Das sind ganz entscheidende Schlüssel, damit Akzeptanz sowie Attraktivität von Elektrofahrzeugen gesteigert und ihre Zahl auf deutschen Straßen erhöht werden können. So kommen wir weiter voran auf dem Weg zu einer möglichst emissionsfreieren und nachhaltigen Mobilität. Da eine solche Mobilität durch einen Mix aus effizienten, alternativen Antriebsformen und Kraftstoffen gekennzeichnet sein sollte sowie aus Gründen des Klima- und Umweltschutzes, ist es überlegenswert, mit den nicht ausgeschöpften Mitteln für die E-Prämie die Verbreitung weiterer Technologien zu unterstützen. Dabei denke ich beispielsweise an Erdgas- oder Autogasantriebe.“

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