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Kinokritik: „STEIG. NICHT. AUS!“ – Solide deutsche Leistung

13. April 2018
regionalHeute.de war wieder im Kino. Wir haben uns "STEIG. NICHT. AUS!" angeschaut. Foto/Video: C1 Cinema/Alexander Panknin
Braunschweig. Am gestrigen Donnerstag startete im C1 Cinema Braunschweig der deutsche Action-Thriller „STEIG. NICHT. AUS!". Auf hohem Niveau nimmt Regisseur Christian Alvart den Zuschauer mit auf eine beängstigende Tour durch Berlin. regionalHeute.de hat sich den Film angeschaut und im Anschluss mit den Kinogästen gesprochen.

Im knallharten Thriller „Steig. Nicht. Aus“ ganz im Stil von Action- Thrillern wie „Speed“ oder „Nicht auflegen“ findet sich Wotan Wilke Möhring in einer ausweglosen Situation wieder: Mit seinen Kindern im Auto, erfährt der unbescholtene Familienvater von einem Unbekannten am Telefon, dass er auf einer Bombe sitzt. Ungewohnt sehenswerte Genreunterhaltung, die atemlose Spannung und überraschende Wendungen garantiert.

Zum Inhalt

Der Berliner Bauunternehmer Karl Brendt ist auf dem Weg zur Arbeit und will zuvor noch schnell seine beiden Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Als er das Auto starten möchte, erhält er einen mysteriösen Anruf eines Unbekannten. Der droht dem unbescholtenen Familienvater mit einer Bombe im Auto, die unter seinem Sitz versteckt ist. Falls er oder die Kinder aussteigen sollten, geht sie hoch. Karl Brendt soll im Auftrag des Unbekannten eine große Summe Geld in kürzester Zeit besorgen, doch der Auftrag erweist sich als ziemlich schwierig. Gleichzeitig setzt seine Ehefrau die Polizei auf ihn an, in der Annahme, er plant die gemeinsamen Kinder zu entführen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Trailer

Kritik

Der deutsche Film orientiert sich immer mehr am Vorbild Hollywood. Dies zeigt auch „STEIG. NICHT. AUS!“. Auf hohem technischen Niveau und mit viel schauspielerischen Talenten schafft es der Film den Zuschauer von Anfang bis Ende zu fesseln. Nur an wenigen Stellen kommt die Handlung wegen kleiner logischer Ungereimtheiten ins Stolpern. Die kann ein wirklich hervorragender Wotan Wilke Möhring allerdings durch sein emotionales Spiel ausgleichen. Besonders hervorstechend ist auch die technische Umsetzung. In einer bahnbrechenden Kamerafahrt wird eine Verfolgungsszene gezeigt. Die Kamera verfolgt das Geschehen, gleitet flüssig durch fahrende Autos, währenddessen wird der Zuschauer Zeuge einer Unterhaltung – alles ohne Schnitt. Solche Details zeigen ein gutes Gespür für aktuelle Trends und vermitteln ein modernes Kinofeeling auch im deutschen Film. Mit knapp vier von fünf möglichen Punkten ist „STEIG. NICHT. AUS!“ damit auf jeden Fall eine Empfehlung für den nächsten Kinobesuch.

Hier gibt es die Tickets für den Kinobesuch: C1 Cinema Braunschweig

3,5 von 5 regionalHeute.de-Punkten

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