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Klinikum: Neugeborenenstationen vorübergehend zusammengelegt

11. Oktober 2017 von
Innerhalb des Städtischen Klinikums wurden vorübergehend zwei Stationen zusammengelegt. Symbolfoto: Archiv/Sina Rühland
Braunschweig. Die Neu- und Frühgeborenenstation K3 in der Holwedestraße wurde vorübergehend mit der Station K4 in der Celler Straße zusammengelegt. Insgesamt wurden dabei vier Kinder verlegt. Das teilt Thomas Warnken, Pressesprecher des Städtischen Klinikums, auf Anfrage von regionalHeute.de mit.

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Gründe für die zeitweilige Zusammenlegung seien einerseits die geringe Belegungssituation, die den zeitgleichen Betrieb von zwei Stationen nicht notwendig mache und zum anderen ein vorübergehender Personalengpass. Dieser sei unter anderem auf den Ausfall von Fachkräften in Folge von Schwangerschaften sowie den Abbau von Überstunden, die in den letzten Monaten angefallen seien, zurückzuführen. „Um die Behandlungsstandards für Neu- und Frühgeborene weiterhin sicherzustellen, ist daher eine vorübergehende Bündelung der Fachkräfte auf einer Station notwendig. Früh- und Neugeborene werden weiterhin in der Celler Straße versorgt. Bei steigendem Bedarf würden wir die Plätze in der Holwedestraße auch wieder früher nutzen“, so Warnken.

Qualifiziertes Personal nur begrenzt verfügbar

Wie alle anderen Krankenhäuser im Bundesgebiet auch, sehe sich das Klinikum Braunschweig mit der Herausforderung konfrontiert, dass qualifiziertes Personal im medizinischen und pflegerischen Bereich nur sehr begrenzt verfügbar ist. Ein kurzfristiger Ersatz, zum Beispiel bei krankheitsbedingten Ausfällen oder eben Schwangerschaften, sei daher nicht immer möglich. Das Personal der K3 sei zur K4 gewechselt und werde nach Aufhebung der Zusammenlegung von dort wieder in die Holwedestraße zurückkehren und dort die Arbeit wieder aufnehmen.

Patientenzimmer wieder in Betrieb

„Im Rahmen der Zusammenlegung wurde auf der K4 ein Raum als Patientenzimmer wieder in Betrieb genommen, welcher vorher anders genutzt wurde. Das Zimmer ist baulich nach modernen Standards ausgestattet. Weiterhin wurden am Standort in der Celler Straße im gleichen Gebäude, in dem sich die K4 befindet, zwei Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern zur Verfügung gestellt. Die für die Versorgung der Kinder notwendige technische Ausstattung wurde für die Zeit der Zusammenlegung ebenfalls von der K3 in die K4 verlegt“, ergänzt Warnken.

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