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Kluschke wieder: Keine Angst vor großen Tieren

10. November 2014 von
Wildunfälle mit großen Tieren nehmen im Herbst, statistisch gesehen, zu. Auch in unserer Löwenstadt. Foto: Karl-Heinz Kluschke

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Die Braunschweiger Polizei und die Verkehrswacht warnen jetzt wieder vor der Gefahr von Wildunfällen auf den Straßen unserer Löwenstadt. Bei „Wild“ denken die Verantwortlichen wohl aber nicht unbedingt an unsere Braunschweiger Raubkatze, sondern an Hasen, Igel und Eichhörnchen. Eher Kleinwild, wie Dachse, Waschbären und Bambis. Und das obwohl doch gerade große Tiere in der Stadt waren: Joe Kaeser zum Beispiel. Er gehört zu der Gattung „Konzernchefs“, die in unserer Stadt – mit wenigen Ausnahmen – eher selten anzutreffen sind. Diese possierlichen Tierchen gelten als sehr scheu und meiden meist die Öffentlichkeit. Joe Kaeser nicht. Er verlies seinen als sicher geltenden Siemens-Bau in Braunschweig, um – sogar bei Tageslicht – im Rathaus Schutz vor den Menschen zu suchen. Dort blieben dann zu erwartende Revierkämpfe mit Ulrich Markurth – übrigens auch ein großes Tier – aus. Der erfahrene Fuchs (rot und schlau) beäugte den Eindringling lediglich neugierig und teilte dann sogar einen Teil seiner Nahrung mit ihm. Führende Tierforscher erklärten, dass Markurth – aus der Gattung Oberbürgermeister – schlau wie er ist, keine Gefahr witterte. Instinktiv wusste er wohl, dass Joe Kaeser in Bayern geboren wurde. Dort könne er in München, bei dem dortigen Oberbürgermeister, ebenfalls einen Löwen jagen, wenn er denn wolle. Nach nur sechs Stunden in unserer Stadt zog der Konzernchef dann weiter, wohl auf der Suche nach einem anderen Siemens-Bau. Über Straßen. Auch und gerade deshalb warnen die Braunschweiger Polizei und die Verkehswacht jetzt wieder vor der Gefahr von Wildunfällen auf den Straßen unserer Löwenstadt. Bei „Wild“ denken die Verantwortlichen wohl aber nicht unbedingt an unsere Braunschweiger Raubkatze, sondern an Wildschweine, Hirsche, Luchse und Wölfe. Bei der Einweihung der IGS Volkmarode – wo auch der Markurth auftauchte, ohne wegen des Herbstwetters vorher überfahren worden zu sein – durfte auch das Auto auf der Bühne nicht bewegt werden. Tierschützer vor Ort erklärten, dass bei einem Zusammenstoß mit einem großen Tier, wie beispielsweise dem Markurth, auch Personenschäden bei den Fahrzeuginsassen nicht auszuschließen seien. Die Öffentliche Versicherung Braunschweig wollte dies so nicht bestätigen, sagte aber, es sei Herbst. Deshalb warnen nun die Braunschweiger Polizei und die Verkehrswacht wieder vor der Gefahr von Wildunfällen auf den Straßen unserer Löwenstadt, meinen aber auch, der Braunschweiger müsse keine Angst vor großen Tieren haben.


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Dieser Satire-Beitrag stammt aus dem Laptop des letzten noch lebenden Heinz-Sielmann-Sympathisanten, Karl-Heinz Kluschke, der bei BraunschweigHeute.de das Futtergeld für seine Kanarienvögel zuverdienen darf. Die gesamte Redaktion distanziert sich von seinem Beitrag und von ihm, weil er auch immer streng nach Zoohandlung riecht…

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